Am Ende standen drei Gesamtsieger: Die Autohäuser Sperber, Siebrecht und Glinicke/Minden sicherten sich beim Automotive Business Award 2023 die Spitzenplätze in ihren Kategorien. »kfz-betrieb« zeichnete außerdem 14 weitere Gewinner aus.
Die Gesamtsieger im Konfettiregen – zusammen mit Vertretern von »kfz-betrieb« und der Awardpartner: Die Autohäuser Sperber (Vertrieb), Siebrecht (Digitalisierung) und Glinicke/Minden (Service) sind die Gesamtsieger der drei Einzelkategorien des Automotive Business Awards 2023.
(Bild: Stefan Bausewein)
Sperber, Siebrecht und Glinicke Minden sind Deutschlands Autohäuser mit den besten Strategien, Konzepten und Projekten im Fahrzeugvertrieb, im Bereich der Digitalisierung und im Werkstattservice. Das Fachmedium »kfz-betrieb« hat die Unternehmen am Dienstag, 20. Juni 2023, in Würzburg als Gesamtsieger des Automotive Business Awards 2023 in den drei Award-Kategorien (Vertrieb, Digitalisierung, Service) ausgezeichnet. Damit setzten sich die Betriebe im Spitzenfeld durch, das aus einer zweistelligen Anzahl nominierter Unternehmen bestand.
Deutschlands führende Fachmedienmarke für Automobilhandel und -service verlieh den Automotive Business Award in diesem Jahr zum zweiten Mal – gemeinsam mit den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Deutsche Automobil Treuhand (DAT), Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord Mobilität. Der Award steht Autohäusern und Werkstätten aller Größenordnungen offen und richtet sich an freie wie markengebundene Betriebe gleichermaßen.
Das Bamberger Autohaus Sperber zeichnete »kfz-betrieb« zusammen mit den Award-Partnern für sein Gesamtkonzept der Unternehmensführung und Vertriebssteuerung als Sieger in der Kategorie „Vertrieb“ aus. Geschäftsführer Joachim Sperber führt es in der dritten Generation. Das Leitbild des BMW- und Mini-Händlers Sperber besteht darin, „DAS Autohaus in Franken“ zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Familienunternehmen eine Strategie erarbeitet, die auf einer hohen Kunden- und Mitarbeiterorientierung basiert – gepaart mit klaren Strukturen und Prozessen.
Beispielsweise hat Sperber nicht nur einen Prozess für die Mitarbeitergewinnung (Recruiting), deren Onboarding und Weiterentwicklung konzipiert. Sogar das Offboarding beim Ausscheiden aus dem Unternehmen ist klar geregelt – derlei Strukturen und Prozesse sind in mittelständischen Unternehmen des Kfz-Gewerbes trotz Fachkräftemangel keine Selbstverständlichkeit.
Fuhrparklösungen und Mobilitätsangebote
Im Vertrieb setzt Sperber erfolgreich auf eine sogenannte Pyramidenstrategie: Die solide Basis bildet dabei das Wachstum über das Kerngeschäft mittels ausgeklügelter Vertriebskonzepte wie Fuhrparklösungen unter der eigenen Marke „Sperber Business“. Damit gelingt es dem Handelsunternehmen, bislang nicht genutzte Potenziale im Gewerbekundengeschäft auszuschöpfen.
Die Spitze von Sperbers Vision bildet der Ausbau des Geschäfts mit neuen Marken, Standbeinen und flexiblen Mobilitätsangeboten. Hierfür hat das Handelsunternehmen mit „Sperber Drive“ eine eigene Gesellschaft gegründet. Wert legt das Familienunternehmen auch auf ökologische Nachhaltigkeit: Der Bamberger Betrieb kommt bei der Wärmeerzeugung komplett ohne fossile Brennstoffe aus und verfügt über eine innovative Wasseraufbereitung.
Das Autohaus Siebrecht in Uslar im Weserbergland setzte sich beim Automotive Business Award 2023 in der Kategorie „Digitalisierung“ mit seinen breit angelegten Onlineaktivitäten in Fahrzeugvertrieb und -service durch. Dazu gehören unter anderem der direkte Onlineverkauf von Fahrzeugen an Kunden, die digitale Inzahlungnahme der Vorfahrzeuge der Käufer, die Online-Terminvereinbarung für Werkstattleistungen, die Buchung von Werkstatt-Flatrates, die digitale Fahrzeugvermietung und weitere flexible Mobilitätskonzepte. Siebrecht hat für all dies mit einer Tochtergesellschaft eigene Systeme entwickelt.
Online für Authentizität sorgen
Im Mittelpunkt der Bewerbung des Opel- und Mitsubishi-Partners stand sein Shopsystem für den Fahrzeugvertrieb. Das Unternehmen tritt damit mittlerweile als eigene Plattformmarke unter dem Namen „Echt Autos“ auf – Siebrecht spielt also auch hier wie an anderen Stellen seines Markenauftritts mit dem Bestandteil seines Firmennamens („echt“), der dem Kunden das Gefühl von Authentizität geben soll. Damit richtet sich der Händler noch stärker als bisher für den überregionalen Fahrzeugverkauf aus. Und drücken Kunden online auf den Kauf-Knopf, kann Siebrecht diesen mit einer eigenen Transporter-Flotte bundesweit ihre Wunschautos liefern.
Das Unternehmen geht aber noch einen Schritt weiter: Auch andere Händler können den Online-Fahrzeugshop Siebrechts nutzen und in ihrem eigenen Erscheinungsbild in ihre Website einbinden. Siebrecht erweitert damit also sein Geschäftsmodell und sichert sich zusätzliche Erträge.
Stand: 08.12.2025
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Den Gesamtsieg in der Kategorie „Service“ holte sich der Standort Minden der Glinicke-Gruppe. Das Team rund um die Serviceleitung aus Daniela Heinrich und Jan-Henrik Flömer überzeugte die Jury besonders mit seinem Fokus auf die Nachhaltigkeit im Werkstattgeschäft. Denn diese ist auch den Großkunden immer wichtiger. Unternehmen müssen in ihrer Geschäftstätigkeit schließlich nicht nur ihren eigenen Klima-Footprint im Blick behalten, sondern auch den ihrer Lieferanten und Dienstleister – und dazu gehören auch die Kfz-Werkstätten.
Den CO2-Fußabruck verkleinern
Deshalb hat Glinicke Minden seinen Hol- und Bringdienst auf Elektrofahrzeuge umgestellt und verleiht auch E-Bikes und -Scooter. Eine eigene Solaranlage sowie der Einkauf von grünem Strom mindern den CO2-Ausstoß des Unternehmens. Doch auch im eigentlichen Werkstattgeschäft konnte Glinicke mit seinem umfassenden Serviceangebot, der modernen Werkstatt und der weit vorangetriebenen Digitalisierung die Jury für sich einnehmen.
Das Thema Fachkräftemangel geht Glinicke mit seinem Projekt „Direction to future“ an. Damit will das Unternehmen seine Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. Moderne Arbeitsplätze und hochwertige Werkstattausrüstung sowie eine Organisationsstruktur mit flachen Hierarchien schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem die Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen. Die Zahl der Ausbildungsplätze hat Glinicke verdreifacht, um möglichst vielen jungen Menschen eine berufliche Perspektive bieten zu können.
»kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel gratulierte allen 17 Gewinnerbetrieben des Automotive Business Awards 2023 zu ihrer herausragenden Leistung: „Mit ihrer Innovationskraft, ihrem Engagement und ihrer vorbildlichen Umsetzung von Strategien im Fahrzeugvertrieb, der Digitalisierung und im Werkstattservice prägen sie das Bild der Branche. Diese Auszeichnung würdigt ihre hervorragende Arbeit und ihren Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen Kfz-Gewerbes.“
Das sind die Gesamtsieger des Automotive Business Awards 2023:
Kategorie „Vertrieb“: Autohaus Sperber GmbH & Co. KG, Bamberg
Kategorie „Digitalisierung“: Autohaus Siebrecht GmbH, Uslar
Kategorie „Service“: Autohaus Glinicke Minden GmbH
Weitere Gewinnerbetriebe:
Ralf Christ Kfz, Nersingen
Automobile Darmas GmbH, Recklinghausen
Andreas Ehrl Potsdam GmbH
Siegfried Erkner & Sohn GmbH/Erkner-Gruppe, Rüdersdorf