Suchen

Stackmann: Klassisches Reparaturgeschäft bleibt noch lange erhalten

| Autor / Redakteur: Nick Luhmann / Yvonne Simon

Der VW-Vertriebsvorstand ist einer von mehreren namhaften Referenten, die auf dem IFA-Kongress im Herbst einen Ausblick auf den Automobilhandel der Zukunft geben werden. Auch wenn eine Transformation unvermeidlich sei, so Stackmann, haben traditionelle Strukturen nicht ausgedient.

Firmen zum Thema

Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann gehört zu den Referenten auf dem 20. IFA-Kongress in Nürtingen.
Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann gehört zu den Referenten auf dem 20. IFA-Kongress in Nürtingen.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann wird auf dem diesjährigen Branchengipfel des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) seine Sicht auf den Automobilhandel der Zukunft darlegen. VW sieht der Manager vor dem Hintergrund der aktuellen Umbrüche gut aufgestellt. Mit den neuen Händlerverträgen sei man „gut vorbereitet auf die tiefgreifende Transformation der gesamten Branche durch Kernthemen wie Digitalisierung und Elektromobilität“, so Stackmann im Vorfeld der Veranstaltung, die am 8. und 9. Oktober wie gewohnt im Nürtinger Kongresszentrum K3N stattfindet. Das künftige Vertriebsmodell wolle VW gemeinsam mit dem Handel ausgestalten.

Doch auch wenn eine zukunftsgerichtete Transformation der etablierten Vertriebs- und Servicestrukturen unvermeidlich sei, benötige die Branche nach wie vor traditionelle Strukturen. Und das noch eine ganze Weile: So bleibe „bei 47 Millionen Pkw im Bestand das klassische Wartungs- und Reparaturgeschäft noch viele Jahre erhalten“, sagt Stackmann.

Händler kommen zu Wort

Die Situation und die Zukunftsperspektiven des Automobilhandels soll einen wesentlichen Schwerpunkt des Branchengipfels darstellen, der in seiner 20. Auflage unter dem Motto „The future is now – Dynamik und Komplexität bestimmen den Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft“ stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich daher auch nach wie vor ausdrücklich an Autohändler und Branchendienstleister. Dementsprechend stehen neben ZDK-Präsident Jürgen Karpinski auch Vertreter großer Händlergruppen auf der Rednerliste. Zugesagt haben Franz Hirtreiter jun. (AVP-Gruppe), Lorenz Leuchtenberger (Stadac) sowie Christoph Peckruhn (Liebe-Gruppe).

Weitere Referenten aus dem Herstellerlager werden Daimler-Chef Ola Källenius, Opel-Chef Michael Lohscheller und BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer sein. Zudem diskutieren die Vertriebsleiter von Audi und Skoda – Christian Bauer und Stefan Quary – über die aktuellen und künftigen Trends im Pkw-Verkauf.

Vor den erwarteten 600 Tagungsteilnehmern kommen außerdem zu Wort: Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg, Nico Polletti, CEO der Auto-Abo-Plattform Cluno, der Streetscooter-Mitgründer Günther Schuh, der aktuell für das operative Geschäft des E-Auto-Anbieters E-Go verantwortlich zeichnet, Caroobi-CCO Philipp Grosse Kleimann, Carwow-CEO Philipp Sayler von Amende sowie Christoph Weigler, General Manager Germany von Uber.

Am Vortag des IFA-Kongresses findet wie schon im vergangenen Jahr nicht nur die dazugehörige Abendveranstaltung statt, sondern auch die Präsentation der Händlerzufriedenheitsstudie „Marken-Monitor“. Die Vorstellung der Analysen, die anschließende Preisverleihung in sechs Herstellerkategorien sowie die Abendveranstaltung stehen am Dienstag, den 8. Oktober, auf dem Programm. Am 9. Oktober geht dann die eigentliche Tagung mit Referenten aus Industrie, Handel und Wissenschaft über die Bühne.

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungstagen kostet 490 Euro zzgl. MwSt.

(ID:46121160)