Great Wall Motor Steffen Cost übernimmt operative Führung in Europa

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Great Wall verstärkt seine Manpower. Mit Steffen Cost übernimmt ein versierter Automobilmanager das operative Geschäft, der in der Vergangenheit durch Konstanz zum Erfolg seiner Fabrikate beigetragen hat.

Steffen Cost ist seit dem 1. Juni Chief Commercial Officer für das Europa-Geschäft des chinesischen Autobauers Great Wall.(Bild:  GWM)
Steffen Cost ist seit dem 1. Juni Chief Commercial Officer für das Europa-Geschäft des chinesischen Autobauers Great Wall.
(Bild: GWM)

Kia verliert einen seiner erfahrensten Manager im Automobilhandel. Steffen Cost, zuletzt Vice President Operations bei Kia Europe, wechselt zum chinesischen Hersteller Great Wall Motor Europe (GWM).

Für die Chinesen soll er laut einer Mitteilung des Unternehmens von Donnerstag (1. Juni) das operative Geschäft in ganz Europa leiten. Der Importeur mit Sitz in München baut derzeit den Vertrieb der beiden Marken Ora und Wey unter anderem in Deutschland auf.

Als Chief Commercial Officer (CCO) wird Cost bei seinem neuen Arbeitgeber den weiteren Aufbau des Vertriebs der GWM-Marken in Europa verantworten. Man werde in dieser Hinsicht von Costs „Know-how und Expertise profitieren können“, wird der Präsident von GWM Europe, Henry Meng, in der Mitteilung zitiert.

Unterstützt wird Cost von den beiden Vice Presidents Yao Fei und Phil Li sowie Vertriebsdirektor Jörg Breuer und Marketingchef Thiemo Jahnke. Cost selbst bezeichnete GWM als „äußerst aussichtsreichen neuen Player in Europa mit überzeugender Produktqualität“.

Der 56-jährige Cost ist seit einem Vierteljahrhundert in der Automobilbranche aktiv. Die letzten gut acht Jahre arbeitete er für den koreanischen Importeur, zunächst als Deutschland-Geschäftsführer, dann auf europäischer Ebene. Zuvor war er von 2009 bis 2015 sechs Jahre lang für den Vertrieb der Marke Nissan in der DACH-Region tätig. In seinen Funktionen sowohl bei Kia als auch bei Nissan sorgte er für Konstanz in den Beziehungen zum Handel.

Seinen Einstieg ins Automobilgeschäft startete der studierte Maschinenbau-Ingenieur im Jahr 1995 bei Renault Deutschland im Bereich Aftersales. Im Bereich Teile und Zubehör blieb er einige Jahre aktiv, unter anderem arbeitete er ein Jahr lang als Abteilungsleiter Strategie und Marketing in der Division Teile und Zubehör in der Zentrale von Renault in Paris.

Great Wall hat nach eigenen Angaben weltweit 60.000 Mitarbeiter und ist in 60 Ländern aktiv. Zuletzt verkaufte der Hersteller außerhalb Chinas gut 700.000 Fahrzeuge. Unter dem Dach des Konzerns sind neben den in Deutschland bereits angebotenen Marken Wey und Ora auch die Fabrikate Haval, GWM Pickup und Tank vereint. Der 1984 gegründete Hersteller arbeitet mit internationalen Zulieferern wie Continental, Bosch, Webasto, Borg-Warner, ZF und Hella zusammen.

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