Werkstattausrüstung Beissbarth präsentiert nach Insolvenz neuen Eigner

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Der Münchner Werkstattausrüster kann seine mehr als 120-jährige Geschichte fortschreiben. Mit der Stertil Group hat das Traditionsunternehmen einen neuen Eigentümer gefunden.

Als Manager nun in einem Konzern vereint: (v.l.) Douwe Groenendijk (CFO) und Bennie Stapensea (CEO) von der Stertil Group haben mit Gary Palmer von Beissbarth sowie Frank Scherer (CEO), Alex Maier (CC) und Hans Peter Zurwesten (CSO) von Nussbaum die Übernahme von Beissbarth bekannt gegeben.(Bild:  Stertil Group)
Als Manager nun in einem Konzern vereint: (v.l.) Douwe Groenendijk (CFO) und Bennie Stapensea (CEO) von der Stertil Group haben mit Gary Palmer von Beissbarth sowie Frank Scherer (CEO), Alex Maier (CC) und Hans Peter Zurwesten (CSO) von Nussbaum die Übernahme von Beissbarth bekannt gegeben.
(Bild: Stertil Group)

Die Stertil Group als Teil der Citadel Enterprises mit Sitz in Kootstertille, Niederlande, hat die Übernahme der insolventen Beissbarth Automotive Testing Solutions GmbH bekannt gegeben. Die Produktpalette von Beissbarth an Prüf- und Wartungsgeräten ergänze und verstärke das eigene Ziel, Gesamtlösungen für die Wartung, den Service und die Reparatur von Fahrzeugen anzubieten, heißt es nun von Stertil in einer Mitteilung zur Übernahme.

Ende Juni war bekannt geworden, dass Beissbarth in akuten finanziellen Schwierigkeiten steckt. Das Unternehmen hatte damals beim Amtsgericht München den Antrag auf Eröffnung eines sogenannten Eigenverwaltungsverfahrens gestellt. Ursächlich sei die Vielfalt der Krisen von Ukraine-Krieg über Lieferketten bis hin zu den Kostensteigerungen gewesen, hieß es damals. Das seit dem 1. Oktober laufende Eigenverwaltungsverfahren hatte von Beginn an auf eine strategische und finanziell zukunftssichere Neuaufstellung des Unternehmens mit neuen Investoren abgezielt.

Bereits im Februar 2022 hatte die Gruppe die Nussbaum Automotive Lifts GmbH in Kehl übernommen, die über reichlich Know-how im Bereich der Hebebühnen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verfügt. Stertil-Koni selbst ist nach eigenen Angaben weltweit die Nummer eins unter den Spezialisten für Schwerlast-Hebebühnen. Alle drei Unternehmen sind auf ihre eigenen Schwerpunktsegmente spezialisiert und werden weiterhin als eigenständige Unternehmen mit eigenen Vertriebskanälen agieren.

Beissbarth soll dabei auch künftig von seiner Stärke profitieren, kontinuierlich in die eigene Forschung und Entwicklung sowie in die enge Zusammenarbeit mit den führenden Automobilherstellern zu investieren. Der bisherige Beissbarth-Geschäftsführer Gary Palmer wird seine Position in München beibehalten.

„Die Stertil Group heißt das Management und die Mitarbeiter von Beissbarth willkommen“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 2. Januar, die über die bereits im Dezember vollzogene Übernahme informierte. Und weiter: „Sie können sicher sein, dass ihr Erbe, das vor 120 Jahren begründet wurde und für welches frühere Generationen mit Leidenschaft und harter Arbeit gearbeitet haben, in guten Händen ist. Die neuen Eigentümer, die Stertil Group, werden dieses Erbe in der Produktionsstätte in München weiter ausbauen und pflegen.“

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