Tarifverhandlungen Warnstreiks in Kfz-Betrieben

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Die bundesweiten Aktionswochen der IG Metall für das Kfz-Handwerk enden am Donnerstag. Für Mittwoch hat die Gewerkschaft unter anderem in Sachsen-Anhalt zu Warnstreiks aufgerufen. Auch in anderen Bezirken kam es wegen bisher ergebnisloser Tarifverhandlungen zu vereinzelten Warnstreiks.

Die bundesweiten Aktionswochen der Gewerkschaft IG Metall für die Beschäftigten in den Autohäusern und Werkstätten enden. Am 13. April soll es aber noch Warnstreiks in Sachsen-Anhalt geben.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die bundesweiten Aktionswochen der Gewerkschaft IG Metall für die Beschäftigten in den Autohäusern und Werkstätten enden. Am 13. April soll es aber noch Warnstreiks in Sachsen-Anhalt geben.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Seit Ende der Friedenspflicht kommt es wegen der bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen bundesweit zu vereinzelten Warnstreiks in den Autohäusern und Kfz-Werkstätten. Unter anderem streikten Autohausmitarbeiter in Ulm und Darmstadt.

Weitere Aktionen gab es vor allem vor Ostern in Berlin, Halle, Dresden und Mannheim. Auch in Leipzig legten laut IG Metall gut 100 Beschäftigte ihre Arbeit nieder.

In Sachsen-Anhalt soll es am Donnerstag, 13. April, ebenfalls Protestkundgebungen in mehreren Autohäusern und Werkstätten geben. Am 14. April sollen die bundesweiten Aktionswochen der Gewerkschaft vorerst enden.

Damit wollen die Beschäftigten und die Gewerkschaft IG Metall ihre Forderung nach 8,5 Prozent mehr Lohn unterstreichen und den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, damit sie Verhandlungsangebote vorlegen.

IG Metall fordert 8,5 Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordert für ihre Mitglieder im Kfz-Handwerk und -Gewerbe 8,5 Prozent höhere Löhne, ein deutliches Plus für Auszubildende sowie eine Art Inflationsausgleichsprämie für zwölf Monate.

Die ersten Angebote der Arbeitgeber in einzelnen Bezirken sehen neben Nullmonaten bei einer Laufzeit von 24 Monaten lediglich Entgelterhöhungen von drei Prozent pro Jahr vor. Zusätzliche Zahlungen lehnen die Arbeitgeber ab. Die nächste Tarifrunde startet noch im April.

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