E-Auto-Reichweite
Tesla soll in Korea Millionenstrafe zahlen
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Die südkoreanische Kartellbehörde wirft Tesla irreführende Werbung vor: Die versprochene Reichweite sei übertrieben. Drohen solche Klagen auch in Deutschland?
Dass die tatsächliche Reichweite auf der Straße nicht immer mit den Angaben der Autohersteller übereinstimmt, verunsichert und ärgert so manche E-Auto-Käufer und -Interessenten. Nun soll Tesla in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 2,2 Millionen US-Dollar zahlen. Der Grund: irreführende Werbung und übertriebene Reichweiten-Angaben.
Wie die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag meldete, hat die Kartellbehörde des Landes den amerikanischen Autobauer mit der Strafe belegt. Die koreanische Fair Trade Commission begründete ihre Entscheidung demnach folgendermaßen: „Die in der Werbung genannte Strecke ist nur bei einer durchschnittlichen Temperatur und in Innenstädten möglich. Unter anderen Bedingungen ist die Entfernung kürzer.“ Und weiter: „Die tatsächliche Reichweite sank bei kälteren Temperaturen um bis zu 50,5 Prozent.“
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