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Thermomanagement: „Wasserkühlung macht Batterien deutlich kleiner“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Jan Rosenow / Jan Rosenow

Batterien für Elektroautos fühlen sich bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius am wohlsten. Dr. Markus Meiler, Entwicklungsleiter für Batteriesysteme bei Webasto, erklärt, welche Kühl- und Heizverfahren es gibt.

Dr. Markus Meiler: „Das Batteriemanagement-System entscheidet anhand der Batterietemperatur, wie viel Leistung beim Laden erreicht werden kann.“
Dr. Markus Meiler: „Das Batteriemanagement-System entscheidet anhand der Batterietemperatur, wie viel Leistung beim Laden erreicht werden kann.“
(Bild: Maik Kern)

Redaktion: Bei Batterien für Plug-in-Hybride sowie E-Autos ist die richtige Temperierung von entscheidender Wichtigkeit für die Lebensdauer. Wie ist auf diesem Gebiet der Stand der Technik?

Dr. Markus Meiler: Hier gibt es aktuell noch die unterschiedlichsten Lösungen am Markt. Diese umfassen ungekühlte, luftgekühlte, wassergekühlte sowie kältemittelgekühlte Batterien. Eine besondere Bauform ist die Direktkühlung, bei der die Zellen vom nicht leitfähigen Kühlmittel umströmt werden. Wichtig ist aber zu erwähnen, dass nicht nur die Kühlung eine entscheidende Rolle spielt. Auch das Heizen der Batterie ist bei kalten Temperaturen entscheidend. Neben den Hochvoltheizern für Wasserkreisläufe kommt dem Thema Wärmepumpe eine immer größere Bedeutung zu. Hier spielt die höhere Energieeffizienz eine wichtige Rolle.