Kfz-Innung Region Dresden Thomas Huth ist neuer Obermeister

Von Holger Zietz 2 min Lesedauer

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Die Kfz-Innung Region Dresden hat einen neuen Obermeister. Thomas Huth wurde von der Innung in das seit einem halben Jahr vakante Amt gewählt. Sein Vorgänger Henry Siebeneicher war im November zurückgetreten.

Thomas Huth vom Autohaus Huth in Pirna-Neundorf ist neuer Obermeister der Innung Region Dresden.(Bild:  Zietz – VCG)
Thomas Huth vom Autohaus Huth in Pirna-Neundorf ist neuer Obermeister der Innung Region Dresden.
(Bild: Zietz – VCG)

Auf der Versammlung der Kfz-Innung in Dresden wählten die Mitglieder Ende April einstimmig den 57-jährigen Thomas Huth vom Autohaus Huth in Pirna-Neundorf zu ihrem neuen Obermeister. Sein Vorgänger im Amt, Henry Siebeneicher, hatte bereits im November 2022 die Position des Obermeisters überraschend zur Verfügung gestellt.

Die Innung hatte von der Handwerkskammer sechs Monate Zeit bekommen, einen Nachfolger zu bestellen und war nun fündig geworden. Bei seinem Amtsantritt versprach Huth den Mitgliedern, sein Hauptaugenmerk auf die Offenheit und Transparenz des Vorstands zu legen. Seit 2019 gehört er dem Innungsvorstand an. 2020 hat er den Vorstandssitz als Ansprechpartner der freien Werkstätten übernommen.

Schon in der Vergangenheit hatte sich Huth mit einem intensiven ehrenamtlichen Engagement für die Innung und ihre Mitglieder eingebracht. „Änderung erreicht man nicht durch Meckern, sondern durch Mitarbeit“, erklärte er auf der Innungsversammlung. Das sei nicht nur seine persönliche Einstellung, sondern auch das Motto der Innung, die damit für die Offenheit des Vorstands bei seinen Mitgliedern wirbt. Huth wurde von der Versammlung außerdem zum Vertreter der Kreishandwerkerschaft gewählt.

Über die Lage in der Branche sprach bei der Versammlung der stellvertretende Obermeister Bernd Förster. Der bundesweite Fachkräftemangel mache auch vor der Innung Region Dresden nicht halt. Förster riet den Betrieben, alles zu tun, um „gutes Personal zu halten“. Denn wer sich auf die Suche nach Fachleuten begeben müsse, hätte einen schwierigen Weg vor sich. Um die Zukunft der Werkstätten fürchtet Förster nicht. Selbst wenn beispielsweise im Stadtgebiet von Dresden der Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel denkbar sei, auf dem Land werde das nicht möglich.

Förster: „Das Auto wird auch weiterhin wichtig für den Verbraucher sein.“ Eben dieser Verbraucher halte sich jetzt aus Kostengründen beim Kauf von Elektroautos zurück und fahre daher lieber seinen Verbrenner weiter. Deshalb sei davon auszugehen, dass der Bereich Wartung und Reparatur in den Kfz-Betrieben auch in den nächsten Jahren weiter wachsen werde. Förster: „Die Fahrzeuge müssen schließlich gewartet werden.“

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