Weltpremiere Toyota lüftet den neuen C-HR

Von Julia Mauritz 3 min Lesedauer

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Die zweite Generation des kompakten SUVs, das zum Jahresende auf den Markt kommt, ist so futuristisch und polarisierend wie der Vorgänger. Erstmals ist das Modell auch als Plug-in-Hybridvariante verfügbar.

Mit seinem coupéartigen Design ist der Serien-C-HR nah dran am Konzeptauto C-HR Prologue.(Bild:  Toyota)
Mit seinem coupéartigen Design ist der Serien-C-HR nah dran am Konzeptauto C-HR Prologue.
(Bild: Toyota)

Toyota hat die zweite Generation seines kompakten SUVs C-HR enthüllt. Wenig überraschend hielt der japanische Hersteller dabei am avantgardistischen Erscheinungsbild fest. Toyota zufolge entschieden sich beim Vorgänger nämlich mehr als die Hälfte der Kunden gerade wegen des Designs für den CH-R.

Die Serienversion des Kompakt-SUVs soll zum Jahresende auf den Markt kommen. Optisch lehnt sie sich stark an das Konzeptfahrzeug C-HR Prologue an, das Toyota im Herbst 2022 vorgestellt hatte. Die Frontpartie kennt man bereits vom Prius, vom bZ4X und vom neuen Prius. Erstmals in einem Toyota-Modell zum Einsatz kommen bündig eingebettete Türgriffe.

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Charakteristisch für das coupéartige Design des neuen, in Europa produzierten CH-R sind die kurzen Überhänge und eine außergewöhnliche Zweifarbenlackierung. Diese verlängert das schwarze Kontrastdach bis in den hinteren Stoßfänger.

Wo der neue C-HR preislich positioniert sein wird, hat Toyota noch nicht bekannt gegeben. Die aktuelle Generation startet bei 32.990 Euro. Aufgrund der höheren Serienausstattung dürfte die nächste folglich etwas teurer sein.

Erhältlich ist die zweite C-HR-Generation mit vier verschiedenen elektrifizierten Hybridantrieben. Bei der Basismotorisierung handelt es sich um den im Vergleich zum Vorgängermotor kraftvolleren 104 kW/140 PS starken 1,8-Liter-Hybridantrieb der fünften Generation. Dieser kommt auch im neuen Corolla zum Einsatz. Alternativ ist der C-HR mit einem leistungsstärkeren 2,0-Liter-Hybridantrieb zu haben, der 146 kW/198 PS auf die Straße bringt. Dieser Motor wird auch in Verbindung mit einem intelligenten Allradantrieb angeboten, der zusätzliche Traktion und Stabilität beim Anfahren, in Kurven und auf rutschigem Untergrund bietet.

Erstmals ist der C-HR zudem als Plug-in-Hybrid erhältlich mit 164 kW/223 PS Systemleistung. Das Antriebssystem verbindet eine rein elektrische Reichweite mit einem „One Pedal“-ähnlichen Fahrerlebnis: Ein dreistufiger Rekuperations-Boost soll das Fahren im Stadtverkehr erleichtern. Das System passt den Modus automatisch an, um möglich effizient zu fahren. Eine neue Geofencing-Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeuge automatisch in den EV-Betrieb wechselt, wenn es in eine Umweltzone einfährt.

Im Innenraum hat Toyota die Bedienelemente im Fahrerraum so angeordnet, dass sie leicht erreichbar sind. Die zweite C-HR-Generation verfügt serienmäßig über ein neues, volldigitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument. Das Multimediasystem umfasst je nach Ausstattung einen 8- oder 12,3-Zoll-Touchscreen, einen intelligenten Sprachassistenten und eine drahtlose Smartphone-Einbindung über Apple Carplay oder Android Auto. Serienmäßig verbaut hat Toyota ein cloudbasiertes Navigationssystem. Für den Plug-in-Hybrid bietet das System dabei auch Informationen zur elektrischen Reichweite und zu örtlichen Ladestationen.

Die Ambientebeleuchtung umfasst eine Farbpalette mit bis zu 64 Farben. Toyota hat zudem ein Programm mit 24 wechselnden Farbtönen entwickelt, das sich dem Tagesverlauf anpasst und von hellen Farbtönen am Morgen zu entspannenden Tönen am Abend übergeht.

Der C-HR wird nicht nur mit einer automatischen Einparkfunktion erhältlich sein, sondern künftig soll es per App auch möglich sein, ihn ferngesteuert einzuparken.

Zu den neuen aktiven Sicherheits- und Fahrerassistenzfunktionen, die im C-HR verbaut wurden, zählt die sogenannte Beschleunigungsunterdrückung: Sie verlangsamt die Betätigung des Gaspedals, wenn die Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem vorausfahrenden Fahrzeug besteht. Ebenfalls neu ist ein Fahrassistent, der bei niedrigen Geschwindigkeiten für ein sanftes Abbremsen sorgt, wenn der Fahrer sich einem langsameren Fahrzeug oder einer Kurve nähert und dabei vom Gaspedal geht. Der Lenkassistent erkennt eine Kurve vorab und passt die Lenkkraft an, um dem Fahrer ein sanftes und stabiles Einlenken zu ermöglichen.

 

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