Transporter-Rückrufe bei Opel

Von Niko Ganzer

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Eine sich öffnende Motorhaube, ausfallende Bremskraftunterstützung und reduzierte Motorleistung lauten die Fehlermeldungen. Auch Renault ist mit einer kleinen Stückzahl betroffen.

Opel Vivaro(Foto:  Hersteller)
Opel Vivaro
(Foto: Hersteller)

Eine kürzlich für den Renault Trafic vermeldete Rückrufaktion ist ebenfalls für den Opel Vivaro relevant. Auch bei 1.126 in Deutschland registrierten Kleintransportern der Modelljahre 2015 und 2016 kann das Motorhaubenschloss fehlerhaft verschraubt sein und sich lösen, wie ein Sprecher auf Anfrage bestätigte.

Das Problem kann „zum Öffnen der Motorhaube während der Fahrt führen“, heißt es in einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Bereits seit Anfang des Jahres wird die Verschraubung deshalb überprüft und das Schloss gegebenenfalls neu fixiert. Die Abhilfemaßnahme dauert „maximal 20 Minuten“, so der Sprecher.

Ein rund 90-minütiger Werkstattaufenthalt ist für einen weiteren Transporter-Rückruf notwendig. Er betrifft allerdings hierzulande nur 134 Movano und Vivaro, die im Oktober 2015 produziert wurden. Hier kann der Rotor der Unterdruckpumpe brechen und den Bremskraftverstärker und das Magnetventil zur Steuerung des Turboladers lahmlegen. Folge: Verlust der Bremskraftunterstützung und der Motorleistung sowie Umschalten in den Notbetrieb.

Das Problem betrifft auch die Renault-Geschwister Trafic III und Master III, sowie Mégane, Scénic und Kadjar, allerdings auch in einer überschaubaren Anzahl aus der Oktober-Produktion des vergangenen Jahres. Eine Sprecherin nannte für Deutschland 332 Einheiten. Die Pumpe wird geprüft und gegebenenfalls getauscht. Da der Rückruf bereits Ende 2015 startete, dürfte ein Großteil der Fahrzeuge bereits abgearbeitet sein.

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