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Uniwheels übernimmt ATS

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Die insolvente Marke ATS geht in der Schweizer Unternehmensgruppe Uniwheels auf. Unter deren Dach produzieren bereits Rial und Alutec.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Schweizer Unternehmensgruppe Uniwheels hat die europäischen Aktivitäten der insolventen ATS Beteiligungs GmbH übernommen. Mit dem Kauf festigt Uniwheels eigenen Aussagen zufolge seine Stellung im europäischen Zubehörmarkt und wird mit einem Volumen von sieben Millionen Felgen im Jahr zum drittgrößten europäischen Räderhersteller und Automobilzulieferer von Leichtmetallfelgen.

Neben den nun hinzugekommenen Produkten von ATS produziert die Uniwheels-Gruppe bereits jährlich knapp zwei Millionen Leichtmetallfelgen der Marken Rial, Alutec und Anzio für den europäischen Nachrüstmarkt. Der Vertrieb zum Kunden werde wie bisher über den etablierten Fach- und Großhandel erfolgen, heißt es in einer Mitteilung von Uniwheels.

Die Übernahme von ATS sei eine "ideale Ergänzung" der Uniwheels-Aktivitäten, die bisher auf den Aftersales-Markt ausgerichtet seien. Die Stärken von ATS sieht die Unternehmensgruppe dagegen im Erstausrüstermarkt, sodass man mit dem Zusammenschluss weitere Kunden und laufende Geschäfte sowie zusätzliche Vertriebskapazitäten und Marktzugänge erwerbe.

Die 1969 gegründete ATS ist der drittgrößte Leichtmetallfelgenproduzent Europas und auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Leichtmetallrädern im Niederdruck-Gussverfahren spezialisiert. Fast alle bekannten Automobilmarken gehören seit über 30 Jahren zu den Kunden von ATS. Die ATS-Gruppe beschäftigt derzeit rund 1.260 Mitarbeiter an den europäischen Firmensitzen in Bad Dürkheim, Werdohl und im polnischen Stalowa Wola.