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Viele Neuheiten bei der Abgasuntersuchung

| Autor: Jan Rosenow

Ab 2020 muss jeder AU-Betrieb im Rahmen eines DAkkS-zugelassenen Verfahrens akkreditiert sein. Was es dabei zu beachten gibt, erklärt Hermann Schenk von der GTÜ auf der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe.

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GTÜ-Experte Hermann Schenk erklärt den Werkstätten die Neuerungen bei der AU.
GTÜ-Experte Hermann Schenk erklärt den Werkstätten die Neuerungen bei der AU.
(Bild: »bike und business«)

Die Abgasuntersuchung bringt für die Kfz-Betriebe immer größere Herausforderungen mit sich. Bereits beschlossen ist eine Ausweitung der AU auf die Messung der Partikelemission bei Dieselfahrzeugen. Dazu sind neue Messgeräte nötig. Viele Experten diskutieren zudem die Notwendigkeit einer Stickoxidmessung, doch dafür gibt es weder einen Einführungstermin noch ein Verfahren, das für den Werkstatteinsatz geeignet ist.

Unabhängig von den neuen Grenzwerten und der bevorstehenden Partikelmessung steht die AU vor einer weiteren, großen Herausforderung: Ab dem 1. Januar 2020 muss jeder AU-Betrieb im Rahmen eines von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) zugelassenen Verfahrens akkreditiert sein. Was das alles für die Werkstätten bedeutet, erklärt Hermann Schenk, Gebietsbeauftragter Baden-Württemberg bei der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), in seinem Vortrag auf der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe.

Die Fachmedienmarke »kfz-betrieb« und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) haben die Fachtagung als Forum für Inhaber und Führungskräfte freier Werkstätten und Servicebetriebe entwickelt. Die praxisnahen Vorträge und Livepräsentationen sind ein besonderes Merkmal der Veranstaltung und behandeln das gesamte Arbeitsgebiet freier und markengebundener Kfz-Betriebe. Eine umfassende Branchenausstellung rundet das Programm ab. Partner der Fachtagung sind die Automechanika, Continental, Euro Repar, GTÜ und Würth.

Die Fachtagung findet am 19. Oktober 2019 im Vogel Convention Center in Würzburg statt. Das zentrale Thema im Jahr 2019 ist die „Herausforderung Elektromobilität“. Branchenexperten stellen ausführlich dar, was die Elektromobilität für die freien Werkstätten bedeutet, und was sie tun müssen, damit sie nicht von einem immer größeren Teil des Wartungs- und Reparaturmarktes ausgegrenzt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 179 Euro pro Person (zzgl. MwSt.). Abonnenten von »kfz-betrieb« erhalten einen Nachlass von 30 Prozent. Informationen und Anmeldung unter https://www.kfz-betrieb.vogel.de/redirect/875171/d3d3LmZyZWllLXNlcnZpY2UuZGU/8bc21bd9f66443c24b124c2a5a4880ccfbde58b2abe07109cbe29353/article/.

Ein besonderes Ereignis ist die Verleihung des Deutschen Werkstattpreises am Vorabend (18. Oktober), bei der die beste freie Werkstatt Deutschlands ausgezeichnet wird. Besucher der Fachtagung haben hier freien Eintritt.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group