E-Mobilität Volvo und Polestar eröffnen Powerstop am Irschenberg

Von Julia Mauritz

Kostenlos Strom tanken, eine Zimtschnecke genießen und neue Elektroautos Probe fahren: Die beiden schwedischen Premiumhersteller schaffen am Stau-Hotspot auf der A8 einen neuen, originellen Besuchermagneten.

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Volvo und Polestar sprechen potenzielle E-Auto-Käufer gemeinsam an.
Volvo und Polestar sprechen potenzielle E-Auto-Käufer gemeinsam an.
(Bild: Volvo)

Volvo und Polestar eröffnen einen gemeinsamen Powerstop: In unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Autobahn A8 südlich von München können Fahrer von Plug-in-Hybriden und E-Autos vom 10. Februar bis Ende April ihre Batterien aufladen: Neben vier 150-kW-Schnellladestationen, die Besucher kostenlos nutzen können, laden die beiden schwedischen Automobilmarken am oberbayerischen Irschenberg zu einer Tasse Kaffee, einer Zimtschnecke und Probefahrten mit ihren vollelektrischen Modellen ein.

Angesiedelt ist der Powerstop auf dem rund 1.400 Quadratmeter großen Parkplatz der Kaffeerösterei Dinzler. Die beiden im schwedischen Stil gehaltenen Markenhäuser der Autobauer sind täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Die Besucher können sich nicht nur über das SUV XC40 Recharge Pure Electric und das coupéartige Crossover C40 Recharge Pure Electric von Volvo sowie den Polestar 2 informieren. Sie können die drei Modelle auch testen – entweder direkt vor Ort oder zu einem späteren Zeitpunkt zuhause.

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„An dem vielfrequentierten Standort am Irschenberg erreichen wir täglich viele E-Autofahrer und solche, die es noch werden wollen. In entspannter, zwangloser Atmosphäre können sie kostenlos laden und sich über die vollelektrischen Modelle von Volvo und Polestar informieren“, sagt Herrik van der Gaag, Geschäftsführer von Volvo in Deutschland. „Als Elektro-Performance Marke ist unsere Mission, Elektromobilität erlebbar zu machen und dies im Alltag der Menschen zu integrieren. Emotionale Autos wie der Polestar 2 müssen ausprobiert werden“, ergänzt Alexander Lutz, Geschäftsführer von Polestar in Deutschland.

Erste „Destination“ in Leipzig eröffnet

Der Powerstop ist nicht das einzige außergewöhnliche Format, auf das Polestar setzt, um seine Bekanntheit zu steigern. So hatte der schwedische Newcomer Anfang Januar auf dem Parkplatz eines Leipziger Einkaufszentrums seine erste „Destination“ eröffnet. Der Showroom in Container-Optik soll noch bis mindestens Ende 2022 seine Pforten für die Besucher öffnen. Anders als die Spaces in den großen deutschen Metropolen, die Volvo-Händler betreiben, will Polestar diesen komplett in Eigenregie managen: „Wir haben mit den sieben Spaces die großen Städte bereits gut abgedeckt. Aber wir wollen im Zuge unserer Wachstumsstrategie auch noch an einigen weiteren Standorten physisch präsent sein“, erläutert Alexander Lutz. Eine zweite Destination soll in Kürze im Nürnberger Raum öffnen: „Diese werden wir genauso wie unser ebenfalls geplantes Experience-Center selbst führen, um möglichst viele Erfahrungen im Umgang mit den Kunden sammeln zu können. Unser großer Vorteil ist, dass wir als Start-up sehr agil agieren können“, unterstreicht Alexander Lutz.

Ebenfalls im Januar war der Kölner Polestar-Space von seinem temporären Standort in der Neumarkt-Galerie in die Wallarkaden am Rudolfsplatz umgezogen. Der neue permanente Showroom, den die Kölner Autohausgruppe La Linea betreibt, ist mit rund 280 Quadratmeter deutlich größer als der vorherige Standort. Er liegt in direkter Umgebung des neuen Polestar-Deutschland-Sitzes im Mediapark.

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