Gebrauchte E-Autos
Vom Auto in den Großspeicher
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Die Nachfrage nach gebrauchten E-Auto-Batterien ist hoch – entweder als Ersatzteil oder für sogenannte Second-Life-Anwendungen. Könnte hier ein neuer Vermarktungsweg für wenig gefragte, ältere E-Autos entstehen? Wir haben Experten dazu befragt.
Die Elektroauto-Restwerte sind weiter auf Talfahrt, meldete die Deutsche Automobil-Treuhand im Juli in ihrem „DAT-Barometer“. Während bei den Verbrennern nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr die Restwerte nur noch langsam fallen, ist bei den BEVs noch kein Ende der Talfahrt in Sicht. Seit Jahresstart sank der BEV-Restwert um knapp zwei Prozentpunkte von 52,1 auf 50,3 Prozent des Neupreises. Unverändert stehen Privatkunden der Anschaffung eines rein batterieelektrischen Pkw noch reserviert gegenüber.
Vor allem für Modelle aus den ersten Generationen, die im Vergleich zu aktuellen Autos eine deutlich niedrigere Reichweite aufweisen und deren Batterie vielleicht auch schon Alterserscheinungen aufweist (Degradation), dürfte es ziemlich schwer sein, einen Käufer zu finden. Doch wenn man dem Kfz-Unternehmer Manuel Ruhfass aus Vohburg glaubt, dann tut sich ein neuer Vertriebskanal für ältere E-Autos auf. Ruhfass beschäftigt sich seit Jahren mit Elektroautos und ist zum Experten für die Weiterverwendung von gebrauchten Hochvoltbatterien geworden.
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