Mahle Vom Kolben bis zum Antriebsakku

Von Steffen Dominsky

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Jede Menge Interessantes für Werkstätten präsentiert der Konzern auf der Automechanika: Angefangen bei neuartigen Prüfwerkzeugen für E-Fahrzeuge über neue Messtechnik für die Diesel-AU bis hin zu klassischen Ersatzteilen für Verbrenner.

Das weiterentwickelte „Tech-Pro Digital ADAS 2.0“ zum Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen soll die Kalibrierzeit noch weiter verkürzen. (Bild:  Mahle)
Das weiterentwickelte „Tech-Pro Digital ADAS 2.0“ zum Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen soll die Kalibrierzeit noch weiter verkürzen.
(Bild: Mahle)

Auf der Automechanika stellt Mahle zahlreiche neue, aber auch bewährte Produkte und Werkzeuge vor. Zu den Neuheiten zählt unter anderem das „E-Care“, ein Servicegerät zur Wartung der Kühlkreisläufe an E-Fahrzeugen. Schließlich schreiben Fahrzeug- und Kühlmittelhersteller bestimmte Wechselintervalle für die eingesetzten Kühlmittel vor. Ebenfalls an die Wartung bzw. Diagnose von Elektrofahrzeugen richtet sich das Konzept „Battery Pro“. In diesem Rahmen unterstützt Mahle freie Werkstätten mit der Funktion „E-Scan“ seines Diagnosegeräts „Tech Pro“, die dem Anwender eine erste Analyse der Antriebsbatterie ermöglicht. Im nächsten Schritt wird Battery Pro durch die Geräte „E-Health“ und „E-Care“ ergänzt.

So diagnostiziert E-Health Fahrzeugbatterien über den Ladestecker und wertet die gemessenen Daten in einer Cloud aus. Damit lässt sich der Zustand einer Batterie zum Zustand aller anderen erfassten Batterien gleichen Typs in der Flotte in Relation setzen. Zudem erstellt E-Health eine Prognose über die restliche zu erwartende Laufzeit einer Antriebsbatterie. Bereits seit Anfang 2022 erproben der TÜV Nord und ein namhafter europäischer Flottenbetreiber das neue Gerät in der Praxis. In einem nächsten Schritt möchte Mahle die Batteriediagnose auch für batterieelektrische Lkw und Busse anbieten.

Noch schneller kalibrieren

Ein weiterer zentraler Punkt des Messeauftritts ist das Thema Abgas. Hier steht das neue Partikelzählgerät „PMU 400“ im Mittelpunkt. Durch die Kondensationspartikelzählung ist dieses laut Mahle auch für zukünftige Gesetzesänderungen hinsichtlich verschärfter Messtoleranzen und verschiedener Motortypen gut gerüstet. Denn im Gegensatz zu anderen Messtechnologien am Markt lassen sich die einzelnen Nanopartikel im Abgasstrom– speziell bei Ottomotoren – selbst bei sehr niedrigen Konzentrationen präzise messen. Dadurch kann die aus dem Abgasrohr genommene Probe um das Zweihundertfache mit sauberer Luft verdünnt werden, um die Ablagerung von Partikeln und Schmutz in den empfindlichsten Teilen des Messgeräts zu minimieren.

Nicht neu aber weiterentwickelt ist das „Tech-Pro Digital ADAS 2.0“ zum Kalibrieren von Fahrerassistenzsystemen. Es soll die Kalibrierzeit noch weiter verkürzen. Dank spezieller Laserdistanzmesser, die direkt mit dem Diagnosegerät verbunden sind, kann das System alle Parameter der Fahrzeugausrichtung direkt erfassen, sodass die Kalibrierung ohne manuelle Eingaben durchgeführt werden kann. Auch die vertikale Positionierung des Monitors wird automatisch durchgeführt.

Darüber hinaus präsentiert Mahle sein Portfolio an Filtern und Motorenteilen. Europaweit deckt Mahle Aftermarket heute bereits fast 100 Prozent aller Hybrid- und rund 70 Prozent aller batterieelektrischen Fahrzeuge mit seinen Filtern ab. Gleichzeitig baut das Unternehmen den Geschäftsbereich Elektronik weiter aus, um Werkstätten für die sich wandelnde Mobilität zukunftssicher aufzustellen.

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