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Wahl-Gruppe übernimmt drei Renault-Betriebe

| Autor: Yvonne Simon

Seit Jahresbeginn gehören drei neue Renault- und Dacia-Betriebe in Rheinland-Pfalz zur Wahl-Gruppe. Das Siegener Unternehmen übernimmt die Filialen vom Autohaus Schilling, das keinen Nachfolger hatte.

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Zur Wahl-Gruppe gehören seit Anfang des Jahres drei neue Renault- und Dacia-Betriebe (nicht im Bild).
Zur Wahl-Gruppe gehören seit Anfang des Jahres drei neue Renault- und Dacia-Betriebe (nicht im Bild).
(Bild: Renault)

Die Wahl-Gruppe wächst um drei Renault- und Dacia-Betriebe. Wie das Unternehmen gegenüber »kfz-betrieb« bestätigte, hat die Siegener Autohandelsgruppe zum 1. Januar 2019 die Filialen an den Standorten Koblenz, Neuwied und Bad Neuenahr-Ahrweiler vom Autohaus Schilling übernommen. Gemeinsam mit den Standorten in Aachen und Düren gehören sie künftig zur Autohaus Wahl Rheinland GmbH.

„Die Schilling-Filialen runden unser Marktgebiet im Süden ab“, begründet Thomas Wahl, geschäftsführender Gesellschafter der Wahl-Gruppe, den Schritt. Der Inhaber des Koblenzer Traditionsunternehmens, mit dem Wahl schon seit Längerem bekannt ist, habe in der Familie keinen Nachfolger gehabt. Vor dem Hintergrund aktueller Umbrüche wie Digitalisierung und Elektromobilität sei es Schilling ein Anliegen gewesen, seine Betriebe an eine große, erfahrene Autohausgruppe mit den dafür nötigen Strukturen abzugeben.

Schillings Belegschaft wurde durch die Wahl-Gruppe komplett übernommen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen an den drei Standorten 76 Mitarbeiter. Verantwortlich für die Betriebe wird Werner Keßelheim sein, der zuvor bereits als Brand Manager Renault & Dacia für Schilling tätig war. Für das laufende Jahr plant Wahl dort einen Absatz von 1.400 Neu- und Gebrauchtwagen. Das Autohaus Schilling verkaufte zuletzt 1.150 neue und gebrauchte Renault- und Dacia-Fahrzeuge.

Die Wahl-Gruppe gehört zu den großen Autohändlern Deutschlands und verfügt mit der Übernahme über insgesamt 25 Standorte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Gruppe mit 971 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund 513 Millionen Euro und verkaufte circa 14.933 Neu- und 11.071 Gebrauchtwagen der acht Marken BMW, Mini, Renault, Dacia, Ford, Skoda, Alpine und Alpina.

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 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel