Warm und effizient heizen

Redakteur: Markus Lauer

Mit dem Pulsair-Heizsystem kann ein Kfz-Betrieb 50 Prozent seiner Heizkosten sparen.

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Die Heizung verbraucht zwischen zehn und zwölf Liter Öl pro Tag.
Die Heizung verbraucht zwischen zehn und zwölf Liter Öl pro Tag.
( Archiv: Vogel Business Media )

Vielen Menschen ist der letzte, lange und kalte Winter noch gut in Erinnerung. Oftmals auch deshalb, weil sie eine überdurchschnittlich hohe Heizkostenrechnung hatten. Da wünschen sich viele eine Heizung, die weniger verbraucht, aber die gleiche Wärme liefert.

So ein Modell suchte auch Uwe Hahn, Inhaber einer Karosserie-, Lackier- & Kfz-Werkstatt in Ronnenburg bei Gera, als er 2008 seinen Betrieb um einen Werkstattanbau erweiterte.

Während seiner Suche stieß er auf eine Anzeige der Firma Pulsair-Heizgeräte im »kfz-betrieb«. Er besuchte die Internetseite von Pulsair und informierte sich über das Heizsystem. Bis zu 50 Prozent weniger Heizkosten gab der Hersteller an.

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Uwe Hahn rief Werner Pletzer, den Inhaber von Pulsair, an und ließ sich das pulsierende Verbrennungsverfahren der Heizung erklären. Hahn kontaktierte seinen Kaminkehrer und erzählte ihm von dem System. Der kannte das Gerät zwar nicht. Aber wenn die angegebenen Daten und Fakten stimmen würden, könne er die Anlage abnehmen.

8.000 Euro gespart

Kurzentschlossen packte Hahn am 3. Oktober 2008 4.000 Euro ein und fuhr mit seiner Frau nach Going in Tirol zu Pletzer. Er ließ sich das Pulsair-Gerät vor Ort vorführen und war begeistert. So wechselten das Geld und ein Heizgerät den Besitzer.

Zuhause schloss Hahn die kompakte Heizung einfach an den Ölzentraltank an und installierte ein 30-Millimeter-Edelstahlrohr, über das die wenigen Abgase (3 ppm CO) nach draußen gelangen.

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Seitdem steht das Pulsair unauffällig in einem Eck in dem 300 m² großen Werkstattanbau und brummt während der Heizperiode leise vor sich hin.

Damit auch jede Ecke in dem L-förmigen und sechs Meter hohen Anbau warm wird, hat Hahn an das Gerät zwei 90-Grad-Bögen montiert, die die Wärme in die gewünschte Richtung leiten. Unterstützt wird dies durch einen Ventilator an der Decke, der die Warmluft in jeden Winkel bugsiert.

„Das war eine wirklich gute Investition“, freut sich der Amateurrennfahrer Hahn und ergänzt: „Zu Beginn war ich schon etwas skeptisch, ob das Gerät hält, was es verspricht. Aber das tut es.“ Die Heizung verbraucht zirka zwölf Liter Öl pro Tag, bei zehn bis zwölf Betriebsstunden – auf Stufe eins (13 kW).

„Im Vergleich zu einer konventionellen Heizung habe ich etwa 8.000 Euro Investitionskosten gespart“, erklärt Hahn. Zudem entfallen auch die Kaminkehrergebühren, da durch die pulsierende Verbrennung keine Abgase entstehen.

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