Honda-Rückruf Weltweit über drei Millionen Einheiten betroffen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Ein Großteil der in Deutschland zugelassenen Benziner des japanischen Importeurs ist laut neuen Behördenzahlen nun Bestandteil eines schon länger laufenden Rückrufs wegen eines möglichen Motorausfalls.

Unter anderem Halter eines älteren HR-V sollten sich bei ihrer Vertragswerkstatt melden.  (Bild:  Honda)
Unter anderem Halter eines älteren HR-V sollten sich bei ihrer Vertragswerkstatt melden.
(Bild: Honda)

Honda erweitert einen bereits 2020 gestarteten Rückruf deutlich. Neuen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zufolge kann es nun allein in Deutschland bei 245.500 Einheiten mit Ottomotor zu einem Motorausfall aufgrund einer fehlerhaften Kraftstoffpumpe kommen. Zum Vergleich: zu Jahresbeginn wies das KBA den Gesamtbestand aller Honda-Benziner mit 292.338 aus.

Weltweit betrifft der Rückruf mit der internen Kennung „6FE“ dem Flensburger Warnhinweis zufolge über drei Millionen japanische Modelle. Bei uns geht es um Accord, Civic, CR-V, HR-V, Jazz und NSX aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen Juli 2017 und September 2020. Ob bei allen Modellen tatsächlich wie vor vier Jahren angekündigt die Kraftstoffpumpeneinheit getauscht wird, ist noch nicht bestätigt. Behördendokumente aus den USA legen dies nahe. Der Honda-Pressestelle lagen hierzu aber noch keine Infos vor.

Der Rückruf wird nicht vom KBA überwacht, es gibt also keine behördliche Kontrolle der Aktion. Es bleibt abzuwarten, wie hartnäckig der Hersteller nach Haltern fahndet, die ihre Fahrzeuge nicht mehr in Vertragsbetrieben warten lassen. Freie Werkstätten sollten Kunden mit in Frage kommenden Honda-Fahrzeugen daher aktiv auf diesen Rückruf hinweisen.

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