Händler als Plattformbetreiber
Wie drei Händler erfolgreiche Onlineplattformen aufgebaut haben
Anbieter zum Thema
Als digitaler Experimentierkasten, um sich von branchenfremden Anbietern nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen, als zusätzliche Geschäftssäule: Immer mehr Händler ziehen selbst Onlineplattformen auf. Drei Beispiele.
Digitale B2B-Plattformen gibt es viele. Die Feser-Graf-Gruppe hat einige getestet, aber zufrieden war die Geschäftsführung nicht. Die Lösung für die Nürnberger: Es selbst machen. Seit Frühjahr 2019 betreibt das Unternehmen nun das Portal Fahrzeugpool 24 und erzielt dort deutlich höhere Preise als bei den anderen Börsen. Gleichzeitig konnte der Händler seine internen Prozesse dadurch stark verbessern. „Früher hat jedes unserer Häuser die Händlerfahrzeuge anders vermarktet. Wir wollten eine einheitliche, transparente Vorgehensweise schaffen“, erklärt Kathrin Feser, die die Geschäfte der Plattform führt.
Grundsätzlich hatte die Gruppe im Vorfeld der Corona-Pandemie beschlossen, sich digital stärker aufzustellen. Der erste Schritt war die Überarbeitung der Händlerwebsite. Sie verfügt nun über deutlich mehr Funktionen als zuvor und ist im Netz besser auffindbar. „Unsere Website ist sehr erfolgreich, wir verkaufen darüber viele Autos“, bekräftigt Markus Kugler, der zur Geschäftsführung der Feser-Graf-Gruppe gehört. Doch es gab Bereiche, für die das Unternehmen einen eigenen digitalen Raum schaffen wollte: Das B2B-Geschäft und mittlerweile auch Leasingangebote. Im Oktober 2020 ging mit Glücksleasing.de eine weitere Plattform des Händlers online.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen