Vom E-Bike-Vertrieb über das E-Roller-Leasing bis zu einem Marketing, das auf die Kundenpersönlichkeit abgestimmt ist: Auf den Automotive Business Days berichten Autohäuser, wie sie sich für den Wandel rüsten und wie Händler partizipieren können.
Die Autohausgruppe Weeber baut aktuell ein Vertriebsnetz für Waldbike auf und sucht noch Partnerhändler.
(Bild: Mauritz – VCG)
Das Autohaus Weeber mit Hauptsitz in Weil der Stadt hat sich nicht nur für den Vertrieb von E-Bikes als zusätzliches Standbein entschieden, es produziert diese auch gleich in Eigenregie. Erst Anfang dieses Jahres hatte das Familienunternehmen mit der Gründung einer neuen Gesellschaft namens Waldbike die Basis für seinen Zweiradvertrieb und -service geschaffen. Mittlerweile läuft die Produktion der Waldbikes auf Hochtouren. Montiert werden das Fully-Modell namens Quercus, das E-City-SUV Sorbus mit Trapezrahmen und die Tiefeinsteiger-Variante namens Tilia im Calwer Betrieb, wo auch der deutschlandweit erste Waldbike-Flagship-Store angesiedelt ist.
Vertreiben will die Handelsgruppe die E-Bikes made im Schwarzwald nicht nur in Eigenregie, sondern über ein Partnernetz, für das Weeber noch Händler sucht. In seinem Best-Practice-Vortrag auf den Automotive Business Days schildert Weeber-Geschäftsführer Andreas Weeber, warum er sich für dieses neue Standbein entschieden hat, welche Pläne er hat und was den Waldbike-Vertrieb für Autohäuser attraktiv macht.
Rollerleasing über Arbeitgeber
Im zweiten Best-Practice-Vortrag geht es ebenfalls um das Zweiradgeschäft. Das Fahrzeughaus Müller startete bereits im Jahr 2018 die Transformation von einem klassischen VW-Autohaus zum ganzheitlichen Mobilitätsanbieter mit mehreren Standbeinen. Das Schleusinger Unternehmen vertreibt bereits seit gut zehn Jahren neben Fahrzeugen auch E-Bikes und hat sich zu einem starken E-Bike-Händler in Südthüringen entwickelt. Jetzt gibt es mit E-Rollern Vollgas.
Mit der Rollerleasing GmbH hat es kürzlich eine Leasingservicegesellschaft für E-Roller gegründet. Über den Vertriebsweg „Rollerleasing über Arbeitgeber“ kurbelt das Fahrzeughaus Müller dabei nicht nur den eigenen Verkauf an. Auch andere Autohäuser können sich anschließen. Dabei ist es egal, welche Marke ein Kfz-Betrieb anbietet. Gunda Liesegang, Leiterin Kommunikation und Vertrieb beim Fahrzeughaus Müller, schildert in ihrem Best-Practice-Vortrag, wie Händler mit einer Rollerleasing-Partnerschaft ein neues Geschäftsfeld erschließen und neue Kunden gewinnen können.
Kundenansprache über DISG-Persönlichkeitsmodell
Um die Kundengewinnung geht es auch im dritten Best-Practice-Vortrag zum Themenschwerpunkt Future Retail. Mit einem neuen Claim, einem neuen Logo, einer neuen Führungskultur und einer neuen Unternehmensstrategie hat sich die Erkner-Gruppe neu erfunden, um sich fit für die Zukunft zu machen. Dabei stellt sie konsequent den Mensch in den Mittelpunkt – die Kunden genauso wie die Mitarbeiter und Geschäftspartner. Eine individuelle Ansprache ist der Dreh- und Angelpunkt ihrer Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Dabei spielt das Persönlichkeitsmodell DISG eine zentrale Rolle. Geschäftsführerin Belinda Dreilich erläutert auf dem Branchenkongress in Würzburg, was es damit genau auf sich hat und wie die neue Vertriebs- und Marketingstrategie ankommt.
DER TREFFPUNKT FÜR AUTOMOBILVERTRIEB & -SERVICE IN DER DIGITALEN MOBILITÄTSWELT
Auf den Automotive Business Days vom 20. bis 21. Juni 2023 erfahren Sie alles über neueste Entwicklungen rund um den Vertrieb, Service und die Digitalisierung im Kfz-Gewerbe. Praxisbeispiele von Autohäusern und Werkstätten, aber auch aus dem Feld der Herstellerorganisationen zeigen Ihnen, wie sich die Branche auf die Trends von morgen einstellt und neue Konzepte umsetzt. Eine große Branchenausstellung rundet das Angebot ab.
Die Automotive Business Days am 20. und 21. Juni 2023 werden von der Fachmedienmarke »kfz-betrieb« veranstaltet, gemeinsam mit den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Deutsche Automobil-Treuhand (DAT), Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord Mobilität. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider und Praktiker in Autohäusern und Werkstätten.
Branchenkongress und Fachmesse
Zu den hochkarätigen Referenten zählen Vertreter von Herstellern und Importeuren, Kfz-Betriebe sowie Branchenexperten, die den Kongressteilnehmern im Rahmen von Best-Practice-Vorträgen ihr Wissen vermitteln. Eine Fachmesse mit Dienstleistern aus den Bereichen Vertrieb, Service und Digitalisierung rundet den zweitägigen Fachkongress ab. Zum Programm der Automotive Business Days kommen Sie hier, alternativ finden Sie es in Tabellenform unterhalb dieses Beitrags.
Am 20. Juni stehen der Vertrieb und dessen Digitalisierung, neue Pkw-Marken sowie die Generation Z als Kundschaft von Marken im Mittelpunkt. Am 21. Juni bildet die Zukunft des Servicegeschäfts einen Schwerpunkt. Folglich ist es möglich, die Automotive Business Days wahlweise an beiden Tagen zu besuchen oder nur an einem Tag. Hier geht es zur Anmeldung.
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