EU-Beschluss zum Verbrenner-Aus ZDK begrüßt Lindners Votum gegen Verbrenner-Verbot

Von Doris Pfaff

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Nach dem Beschluss des EU-Parlaments zum Verbrenner-Aus in Europa ab dem Jahr 2035 mehren sich die Stimmen derjenigen, die dies nicht mittragen wollen. Dazu gehört auch Bundesfinanzminister Christian Lindner. Der ZDK begrüßt dies ausdrücklich.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski fordert von der Politik Technologieoffenheit. Zudem müsse sie die Verbraucher mitnehmen. Daher begrüßt er die Ankündigung von Bundesfinanzminister Christian Lindner, den EU-Beschluss zum Verbrenner-Aus nicht mittragen zu wollen.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski fordert von der Politik Technologieoffenheit. Zudem müsse sie die Verbraucher mitnehmen. Daher begrüßt er die Ankündigung von Bundesfinanzminister Christian Lindner, den EU-Beschluss zum Verbrenner-Aus nicht mittragen zu wollen.
(Bild: ZDK )

„Das ist ein positives Signal für die technologieoffene Gestaltung einer umweltgerechten individuellen Mobilität“, reagierte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski auf die Ankündigung von Bundesfinanzminister Christian Lindner, die Bundesregierung werde dem faktischen Verbrenner-Verbot ab 2035 in Brüssel nicht zustimmen.

Denn nicht die hocheffizienten Verbrennungsmotoren seien das Problem, sondern der verwendete Kraftstoff, so Karpinski. „Wer schnelle Erfolge bei der CO2-Reduktion erzielen will, muss den aktuellen Fahrzeugbestand in den Blick nehmen“, sagte er.

Das seien in Deutschland rund 46 Millionen Pkw und weltweit 1,5 Milliarden Pkw mit Verbrennungsmotoren. Mit klimaneutralen E-Fuels oder Biokraftstoffen könnten alle diese Fahrzeuge klimaneutral angetrieben werden. Und die Tankstellen-Infrastruktur dafür wäre vorhanden, so der ZDK-Präsident.

Nach Ansicht des ZDK-Präsidenten werden zudem viele Millionen Menschen auch in Europa ihre Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren über das Jahr 2035 hinaus nutzen, weil die E-Mobilität für sie aus unterschiedlichen Gründen keine Alternative ist. „Sie mitzunehmen auf dem Weg, mit diesen Fahrzeugen klimaneutral zu fahren, muss Aufgabe der Politik sein – in Europa und insbesondere auch hier in Deutschland“, so Karpinski.

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