Praxistest Zehn Dinge, die GWM beim Ora 03 noch verbessern sollte

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Unter den zahlreichen futuristischen E-SUVs aus China ist der Ora 03 (früher Funky Cat) mit seinem knuffigen Retro-Design eine auffallende und sympathische Erscheinung. Doch bei unseren Testfahrten stießen wir auf die eine oder andere Unzulänglichkeit, die das Vergnügen ein wenig trüben.

Charmant, günstig, elektrisch – eigentlich hat der GWM Ora 03 gute Anlagen für einen  Verkaufserfolg. (Bild:  Rosenow – VCG)
Charmant, günstig, elektrisch – eigentlich hat der GWM Ora 03 gute Anlagen für einen Verkaufserfolg.
(Bild: Rosenow – VCG)

Aktuell ist der Ora 03 des chinesischen Staatskonzerns Great Wall Motors (GWM) zum Aktionspreis von 26.990 Euro zu haben und damit eines der günstigsten Elektroautos auf dem deutschen Markt. Aber als Billigauto will der Hersteller ihn sicherlich trotzdem nicht positionieren. Dazu ist der Fünftürer mit seinem gelungenen Retrodesign und dem hochwertig ausgestalteten Innenraum viel zu schick. Und in der getesteten Variante GT dann auch wieder nicht so günstig: Der Grundpreis beträgt ohne Rabatt happige 49.490 Euro.

Trotzdem merkt man schnell, dass unter der schönen Hülle ein nicht komplett ausentwickeltes Auto mit vielen kleinen Fehlern steckt. Angesichts der im Vergleich zur europäischen Konkurrenz noch jungen chinesischen Autoindustrie muss das niemanden verwundern.

Was uns bei unseren Testfahrten konkret aufgefallen ist, das lesen Sie in der folgenden Bildergalerie:

Bildergalerie
Bildergalerie mit 21 Bildern

Doch es wäre unfair, den Ora 03 nur anhand dieser Fehler zu beurteilen – zumal diese sich in vielen Fällen wahrscheinlich mit einem Software-Update korrigieren lassen. Bei der extrem steilen Lernkurve der chinesischen Hersteller dürfte dieses oder auch der nächste Modellwechsel nicht lange auf sich warten lassen. Wie der Automobilexperte Prof. Dr. Stefan Bratzel auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen sagte, gelte in China der Dreischichtbetrieb nämlich keineswegs nur für die Fertigung, sondern auch für die Entwicklungsingenieure – dort wird rund um die Uhr gearbeitet.

Was den Umgang mit dem Ora 03 zudem angenehm macht, ist neben dem kompakten Format der sehr hochwertig und geschmackvoll gestaltete Innenraum. Ebenso wie beim Karosseriedesign wird auch hier die enge Verwandtschaft zum kommenden Elektro-Mini der zweiten Generation deutlich. Neben dem unvermeidlichen Touchscreen umfasst das Bedienkonzept nämlich auch ein paar schön anzuschauende und griffsympathische Kippschalter.

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