Praxistest Zehn Dinge, die uns am Kia EV 9 aufgefallen sind

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Auch wenn man mit ihm keine interstellaren Entfernungen überwinden kann: Ein bisschen wie Captain Kirk fühlt man sich in dem Koreaner schon. Drei Screens, ein riesiges Passagierabteil sowie mächtige Außenmaße und eine beeindruckende Antriebsleistung lassen gefühlt Raumschiffatmosphäre aufkommen.

Dickes Ding: Der Kia EV 9 ist nicht nur das Flaggschiff der Marke. Er ist auch per se eine stattliche Erscheinung und ein echtes „Raumschiff“ – bei Bedarf mit Warp-Beschleunigung. Naja, fast.(Bild:  Dominsky – VCG)
Dickes Ding: Der Kia EV 9 ist nicht nur das Flaggschiff der Marke. Er ist auch per se eine stattliche Erscheinung und ein echtes „Raumschiff“ – bei Bedarf mit Warp-Beschleunigung. Naja, fast.
(Bild: Dominsky – VCG)

„Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen“, kommt es Philosophen, Therapeuten und anderen gerne über die Lippen. Ein Ansatz, den die Entwickler des EV 9 nicht mit wirklich hoher Priorität verfolgt haben. Im Gegenteil: Wenn man zum ersten Mal vor dem koreanischen Riesen steht bzw. ihn geentert hat, kommt einem eher ein amerikanisches Motto in den Sinn: „Size is everything“ – Größe ist alles. Ja, mit 5 Metern Länge, 2,23 Metern Breite (inkl. Spiegel) und 1,75 Metern Höhe will der Elektro-Riese unmissverständlich sagen: „Platz da, hier komme ich!“

Aber gut, diese Einstellung wird bei anderen SUVs heutzutage auch vertreten und dazu oft mit einer aggressiven oder plumpen Optik à la BMW iX garniert. Aber mit dem EV 9 ist Kia selbst für einen „Raumkreuzer“ ein echter Hingucker gelungen, der einerseits mit seinem harmonisch-ausgeglichenen Aussehen gefällt und andererseits doch über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt.

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Auch innen verkörpert das „Schiff“ eher beruhigende ZEN-Prinzipien als modisch-verspielte Avantgarde. Und eine Prise Bauhaus-Klarheit sorgt dafür, dass menschliche Synapsen nicht in Wallung geraten, sondern auch dann schön chillen können, wenn der Fahrer oder die Fahrerin nach diesem oder jenem Schalter sucht, diese oder jene Funktion aktivieren möchte oder einfach nur den Blick in die gefühlten unendlichen Weiten des Innenraums schweifen lässt. Dieser bietet auf Wunsch sechs oder sieben Passagieren Platz. So viel, dass selbst zwei Erwachsene in der letzten Reihe nicht gleich Panik bekommen, auch wenn sie unter Klaustrophobie leiten sollten.

Das Electric Vehicle Nummer 9 in GT-Ausführung verfügt über zwei E-Maschinen mit einer kombinierten Leistung von 283 kW/385 PS, die ihre Energie aus einem gewaltigen 99-kWh-Akku beziehen. Dies verleiht ihm jede Menge Kraft, um mit gefühlter Warp-Geschwindigkeit zu beschleunigen (0 auf 100 km/h in 5,3 Sekunden) und eine Spitze von dauerhaft 200 km/h halten zu können – für einen Koloss wie diesen eine reife Leistung. Was wir noch alles „reif“ fanden bzw. was uns sonst noch alles an unserem (T-) Raumschiff (Farbton: „Ocean Blue Metallic“) aufgefallen ist, verraten unsere obligatorischen „Zehn Dinge“ in der Bildergalerie. Aber lesen Sie selbst …

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