Wegweisende Innovationen
Das Unternehmen gehört heute zu den weltweit führenden Herstellern von Diesel- und Benzineinspritzsystemen sowie Fahrzeugsicherheitssystemen wie dem Antiblockiersystem ABS oder dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP.
Mit der Erfindung der Niederspannungs-Magnetzündung für Kraftfahrzeugmotoren im Jahr 1897 legte der Firmengründer Robert Bosch die Grundlage für den Welterfolg seines Unternehmens. Den entscheidenden kommerziellen Durchbruch auf dem Weg zum international führenden Automobilzulieferer brachte die von Bosch im Jahr 1902 eingeführte Hochspannungs-Magnetzündung.
Bosch gestaltete die Entwicklung des Automobils zum Massentransportmittel des 20. Jahrhunderts von Anfang an entscheidend mit. Den rasanten Aufstieg der Firma zum Weltunternehmen markieren wegweisende technische Innnovationen wie „Bosch-Licht“ (1913), elektrischer Anlasser (1915), Dieseleinspritzpumpe für Lkw und Pkw (1927/1936), Servobremse (1932), Benzineinspritzung (1951), elektronisches Benzineinspritzsystem Jetronic (1967), Abgasregelung mit Lambdasonde für Katalysatoren (1976), Antiblockiersystem ABS (1978) und Elektronisches Stabilitäts-Programm ESP (1995).
Durch die Gründung der Bosch-Dienste ab 1921 und den Ausbau des Netzes von Verkaufshäusern und Auslandsniederlassungen etablierte Bosch zudem einen umfassenden Reparaturservice für seine Kunden und schuf gleichzeitig die Basis für das international flächendeckende Handelsgeschäft mit Automobilausrüstung.
Für die Zukunft gerüstet
Beim Automobil mit Verbrennungsmotor ermöglichen neue Systeme von Bosch weniger Kraftstoffverbrauch und geringere Emissionen. Zudem treibt das Unternehmen die weitere Elektrifizierung des Fahrzeugantriebs voran.
Die Parallel-Vollhybridtechnologie des Unternehmens, die auch rein elektrisches Fahren ermöglicht, ist bereits bei den deutschen Fahrzeugherstellern VW und Porsche im Serieneinsatz. Reine Elektroantriebe fürs Auto werden parallel weiterentwickelt. Die Kraftfahrzeugtechnik ist bis heute der umsatzstärkste Unternehmensbereich von Bosch. Allein auf diesem Gebiet hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge im Jahr 2009 knapp drei Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet.
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