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Akf-Bank baut Kfz-Geschäft kräftig aus

| Redakteur: Philipp Uhl

Der Wuppertaler Mittelstandsfinanzierer hat sein Neugeschäft im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Vor allem bei großen Autohausgruppen kommt der Finanzdienstleister laut Vorstandschef Frank Henes gut an.

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Dr. Frank Henes ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Akf-Bank.
Dr. Frank Henes ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Akf-Bank.
(Bild: Akf Bank)

Die Wuppertaler Akf-Bank hat ihr Neugeschäft im Jahr 2016 um 8,8 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro erhöht. Nach Angaben von Frank Henes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Akf-Bank, hat der Mittelstandsfinanzierer damit in nahezu allen Geschäftsbereichen die Vorjahreswerte übertroffen.

Henes benennt drei wesentliche Säulen für die Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres: Im Bereich Kfz-Handel akquirierte die Bank unter anderem größere Handelsgruppen und steigerte ihr Kreditvolumen in diesem Tätigkeitsfeld auf 345,6 Millionen Euro – 28,5 Prozent über Plan.

Auf etwas mehr Volumen kam mit 384,6 Millionen Euro der Geschäftsbereich „Maschinen und sonstige Ausrüstungsgegenstände“. Er hat einen Anteil von 32,9 Prozent am Gesamtgeschäft der Akf-Gruppe. Die Finanzierung von Agrarmaschinen stellte mit 136,9 Millionen Euro 11,7 Prozent des Neugeschäfts.

Obwohl die Bank mit der Nutzfahrzeugfinanzierung weniger Umsatz erzielte, sieht Henes das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Im ersten Quartal 2017 konnte die Akf-Bank bereits ein Neugeschäft in Höhe von 293,9 Millionen Euro generieren, 2016 waren es 258,4 Millionen Euro.

Weitere 144,4 Millionen Euro steuerte Hauptgesellschafter Vorwerk in Form von Konsumentenkrediten zur Absatzfinanzierung seiner Haushaltsgeräte bei. Auch im Factoring-Geschäft gaben die Wuppertaler mit einem Ankaufsvolumen ihrer Tochter Ernst Factoring GmbH von 609 Millionen Euro einen neuen Höchststand bekannt.

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