E-Mobilität Alpine elektrifiziert Sportwagen A110

Quelle: sp-x

Der französische Hersteller zeigt seinen Sportwagen A110 mit Elektroantrieb. Das Einzelstück ist ein Geschenk zum 60. Geburtstag des Modells und gibt einen Ausblick auf die Zukunft von Alpine im Elektro-Zeitalter.

Alpine hat den A110 auf E-Antrieb umgerüstet.
Alpine hat den A110 auf E-Antrieb umgerüstet.
(Bild: Renault )

Zum 60. Geburtstag des Sportwagens A110 gewährt Alpine einen Blick in die elektrische Zukunft. Bei der nun vorgestellten Studie A110 E-Ternité haben die Franzosen die E-Antriebstechnik des Renault Mégane E-Tech in die Karosserie des Verbrenners gesteckt, das Gewicht optimiert und das Dach geöffnet. Das Einzelstück soll eine Brücke schlagen von der emotionalen Vergangenheit zu einer rein elektrischen Zukunft. Der erste Alpine A110 lief zwischen 1962 und 1977 in Dieppe vom Band.

„Ich möchte Alpine elektrifizieren, um den Namen für alle Ewigkeit zu erhalten,“ hatte Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der Renault Group, kurz nach seinem Amtsantritt verkündet. Diesen Anspruch haben die Ingenieure nun umgesetzt. Die A110 E-ternité ist ein vollelektrischer offener Sportwagen, der Leichtbau und Dynamik zu einer neuen Benchmark für Elektroautos in diesem Segment kombiniert.

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Um eine Sportwagen-gerechte Gewichtsverteilung zu erreichen und die zwölf Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von 60 kWh unterzubringen, war es notwendig, spezielle Batteriegehäuse für die A110 zu entwickeln und die Fahrzeugarchitektur anzupassen. So wurden vier Module an der Front und acht im Heck angebracht. Der 178 kW/242 PS starke E-Motor aus dem Konzernregal ist an ein speziell entwickeltes Zweiganggetriebe mit Doppelkupplung gekoppelt, das sowohl schnelle Spurts (4,5 Sekunden bis Tempo 100) als auch eine hohe Endgeschwindigkeit (250 km/h) ermöglicht. Der Benziner schafft allerdings 278 km/h.

Reichweite von 420 Kilometern

Durch den Einsatz von Leichtbaumaterialien ist das Gewicht trotz der 60-kWh-großen Batterie gegenüber dem Benzinermodell um 258 Kilogramm auf 1,38 Tonnen gestiegen. Einige Fahrzeugteile sind daher aus Flachs hergestellt. Das Material gilt als besonders leicht und umweltfreundlich. Flachs ist so stabil wie Kohlefaser, hat aber eine bessere Akustik.

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Auch die Dachkonstruktion ist gewichtsoptimiert gestaltet: Um die Steifigkeit des Sportwagens ohne weitere Verstärkungen beizubehalten, haben sich die Entwickler für 2 herausnehmbare Kunststoffelemente nach Targa-Art entschieden, denn das Einzelstück sollte endlich den Traum von einer offenen Fahrzeug Realität werden lassen.

Die Reichweite gibt Renault mit 420 Kilometern an. Alpine soll in naher Zukunft zu einer reinen Elektro-Marke werden. Den Start machen Mitte des Jahrzehnts ein Stromer auf Basis des nächsten Renault Clio und ein Crossover mit Elementen des Mégane E-Tech. Dazu kommt ein gemeinsam mit Lotus entwickelter Elektro-Sportwagen.

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