Autoshow Peking
China zeigt, wohin die Reise geht
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Autonome Fahrfunktionen und KI-Systeme, ultraschnelles Laden und jede Menge große SUVs: Chinesische Autohersteller drängen mit neuen Technologien in den Markt und machen den etablierten Konkurrenten das Leben schwer, wie die Automesse in Peking zeigt. Doch vor allem die deutschen Hersteller haben die Herausforderung angenommen.
Es war die größte Automesse der Welt: Am 3. Mai ist in Peking die Auto China zu Ende gegangen. Auf 380.000 Quadratmetern zeigten Autobauer nach Angaben der Veranstalter 1.451 Fahrzeuge, darunter 181 Weltpremieren. Die Messe zeigte einmal mehr, mit welcher Geschwindigkeit sich die chinesische Autoindustrie weiterentwickelt. Und als größter Branchentreff machte sie klar, wie sich die globalen Machtverhältnisse verschoben haben: China gibt das Tempo vor.
Nicht kleckern, sondern klotzen, scheint das Motto vieler Hersteller zu sein. Dass BYD mit seinen Marken BYD, Denza, Fangchengbao und Yangwang gleich eine ganze Halle belegt, verwundert angesichts der Größe und vor allem der Ambitionen des Unternehmens nicht. Ebenfalls eine ganze Halle hatte Chinas größter Autoexporteur Chery belegt. Neben der Kernmarke Chery war dort auch die in Deutschland aktive Doppelmarke Omoda & Jaecoo zu sehen, außerdem Jetour, Icar (in manchen Märkten Icaur), Luxeed und Exeed (in Europa Exlantix). Dahinter steht ein Konzern mit 2,8 Millionen verkauften Autos pro Jahr – und die Hälfte davon geht schon heute in den Export.
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