Online-Gebrauchtwagenhändler Auto 1 reduziert Verlust

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Unterm Strich stand bei dem Online-Gebrauchtwagenhändler im ersten Quartal ein Minus von rund 44 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor betrug der Verlust noch 67 Millionen Euro. Während das Unternehmen deutlich weniger Autos an Händler verkaufen konnte, stieg die Zahl der verkauften Autos an Privatkunden.

Auto 1 hat zuletzt weniger Autos an Händler, aber mehr an Privatkunden verkauft.(Bild:  Auto1.com)
Auto 1 hat zuletzt weniger Autos an Händler, aber mehr an Privatkunden verkauft.
(Bild: Auto1.com)

Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto 1 hat zum Jahresstart seinen Verlust eindämmen können. Während das Unternehmen deutlich weniger Autos an Händler verkaufen konnte, stieg die Zahl der verkauften Autos an Privatkunden. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Berliner Konzern am Mittwoch.

Im ersten Quartal schrumpfte der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 47,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 25,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Im Gesamtjahr soll der Fehlbetrag auf 60 bis 90 Millionen Euro zurückgehen. 2022 war der operative Verlust von 107 auf 165,6 Millionen Euro angeschwollen. Auto 1 investiert seit dem Börsengang viel in den Aufbau des Geschäfts mit Privatkunden unter der Marke Autohero.

Beim Absatz hingegen plant das Unternehmen weiterhin vorsichtig – in diesem Jahr sollen 625.000 bis 690.000 Autos verkauft werden, davon 65.000 bis 70.000 über Autohero. Im ersten Quartal ging der Absatz um sieben Prozent auf 157.106 Fahrzeuge zurück, davon 18.079 Autos bei Privatkunden – ein Plus von fast einem Viertel. Der Umsatz schrumpfte um acht Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.

Dabei entwickelt sich der Abstand von Ankaufspreisen zu Verkaufspreisen vor allem bei Autohero für das Unternehmen erfreulich. Im ersten Quartal lag das Rohergebnis je Fahrzeug bei 1.349 Euro, fast doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Im Großhandel mit den Autohändlern lag der Rohertrag mit 769 Euro nur etwa halb so hoch wie im Privatkundengeschäft.

Unterm Strich stand im ersten Quartal ein Minus von rund 44 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von knapp 67 Millionen Euro im Vorjahr.

(ID:49431871)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung