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Auto-Nachfrage in China fällt deutlich

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Das Neuwagengeschäft in China bleibt weiterhin schwierig. Im April haben die Händler zum elften Mal in Folge weniger verkauft als im Vorjahresmonat. Der Rückgang war zuletzt stärker als die durchschnittliche Entwicklung von Januar bis April.

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(Foto: Pixabay)

Die Autoverkäufe in China sind auch im April weiter zurückgegangen. Der Branchenverband PCA errechnete nach Angaben vom Freitag einen Absatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,6 Prozent auf 1,54 Millionen Fahrzeuge. Es ist der elfte Monat in Folge mit rückläufigen Verkäufen. In den ersten vier Monaten des Jahres ergibt sich ein Absatzminus zum Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent auf 6,71 Millionen Stück.

Der Verband PCA (China Passenger Car Association) zählt den Absatz von Pkw, SUVs, Minivans und kleineren Mehrzweckfahrzeuge an Kunden. China ist der größte Automarkt der Welt und für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen immens wichtig.

Neben den PCA-Daten gibt es jeden Monat Daten des Herstellerverbands CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers), der den Absatz der Hersteller an die Händler misst. April-Daten liegen hier allerdings noch nicht vor.

Im vergangenen Jahr waren die Autoverkäufe im Land im Jahresvergleich zum ersten Mal seit über 20 Jahren zurückgegangen. Der Zollstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten verunsichert die chinesischen Autokäufer. Zudem lasten eine hohe Verschuldung, der schwächelnde Immobilienmarkt und eine generell weniger dynamische Konjunktur auf dem Verbrauchervertrauen.

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