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Autohäuser in Bayern bleiben bis 27. April geschlossen

Autor: Christoph Seyerlein

Bayern bleibt im Umgang mit der Corona-Krise besonders vorsichtig. Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Donnerstag, dass sich auch Kfz-Betriebe im Freistaat mit ihrer Wiedereröffnung länger gedulden müssen als in anderen Bundesländern.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lässt Vorsicht walten.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lässt Vorsicht walten.
(Bild: Bayerische Landesregierung)

Wie angekündigt agiert Bayern bei der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen vorsichtiger als die meisten anderen Bundesländer. Ministerpräsident Markus Söder erklärte am Donnerstag, dass Autohäuser im Freistaat erst am Montag, 27. April, wieder eröffnen dürfen. Eine Größenbeschränkung wird es dabei nicht geben. Die meisten anderen Länder ermöglichen das bereits ab kommenden Montag, 20. April.

Söder sagte dazu: „Wir sind bei Geschäften vorsichtiger als andere, obwohl wir die Sorgen der Wirtschaft ernst nehmen. Wir sind uns bewusst, dass sich viele um ihre Existenz sorgen.“ In Bayern gebe es inzwischen mehr als 1.000 Todesfälle infolge der Corona-Pandemie. „Deshalb müssen wir zeitversetzt handeln“, so Söder. „Wir sind nicht über den Berg. Es gibt keine Entwarnung, aber es gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus“, teilte der Ministerpräsident mit.

Ab kommendem Montag dürfen in Bayern zusätzlich lediglich Baumärkte und Gartengeschäfte öffnen. Diese seien darauf vorbereitet, verkündete Söder. Die Zeit bis zur Wiedereröffnung weiterer Geschäfte will die Landesregierung nutzen, um die Hygienemaßnahmen weiter hochzufahren. „Wir sind eindeutig für ein Mundschutzgebot“, erklärte der CSU-Politiker. „Wir empfehlen „Community-Masken“. Vorerst ist das ein Gebot, falls das nicht funktioniert erwägen wir auch eine Maskenpflicht.“

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«