Staffel-Insolvenz Autohaus AHAG übernimmt Mitsubishi-Betrieb

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Das Autohaus Galant in Schleusingen gehört künftig zum benachbarten Autohaus AHAG. Für zwei andere Staffel-Betriebe ließ sich keine Lösung finden.

Das Autohaus Galant hat einen neuen Besitzer und will die Vertragspartnerschaft mit Mitsubishi im Vertrieb wieder aufnehmen (Symbolbild). (Bild:  Simon/»kfz-betrieb«)
Das Autohaus Galant hat einen neuen Besitzer und will die Vertragspartnerschaft mit Mitsubishi im Vertrieb wieder aufnehmen (Symbolbild).
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Das Autohaus AHAG aus Schleusingen hat zum 1. Juli das ebenfalls dort ansässige Autohaus Galant übernommen. Darüber informierte am Montag die Sanierungsgesellschaft Pluta. Der Mitsubishi-Betrieb in Südthüringen gehörte zur Staffel-Gruppe, die im Oktober vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet hat.

Alle vier Beschäftigten und ein Auszubildender von Galant wurden übernommen. Der Werkstattbetrieb wurde in den vergangenen Monaten fortgeführt und geht fließend auf den neuen Betreiber über. Die Vertragspartnerschaft mit Mitsubishi im Autohandel soll wieder aufgenommen werden.

Wolfgang Sieder, Geschäftsführer der Autohaus AHAG mbH, sagt: „Wir bedauern die Situation der Staffel Autohaus Gruppe sehr, immerhin war diese Jahrzehnte in der Region tätig und bekannt. Es ist für die Automobilbetriebe keine einfache Zeit.“ Umso mehr freue man sich, eine gute Lösung gefunden zu haben.

Das 1990 gegründete Autohaus AHAG – nicht zu verwechseln mit der AHAG Group, die im Ruhrgebiet BMW und Mini vertritt – hat zwei Standorte in Schleusingen, einer davon befindet sich direkt neben dem Autohaus Galant. Das Unternehmen ist Partner der Marken Mazda, Suzuki und Volvo in Vertrieb und Service.

Aus für Kronach und Hildburghausen

Zum insolventen Autohaus Staffel gehörten fünf Gesellschaften mit sieben Standorten. Für die drei Standorte in Coburg, Suhl und Sonneberg wurden bereits Investoren gefunden: Autoland kaufte den Betrieb in Coburg, das Autohaus König schlug in Suhl zu und das Autohaus Stauner investierte in Sonneberg. Für Kronach sowie den Hauptstandort Hildburghausen sei keine Lösung möglich gewesen, heißt es in der Meldung von Pluta.

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