Autonomes E-Transportfahrzeug mit „Skateboard“-Unterbau

Vorstellung Anfang 2020

| Autor: sp-x

Das Konzept Metrosnap soll vielfältig einsetzbar sein: Hier bei der Lebensmittellieferung.
Das Konzept Metrosnap soll vielfältig einsetzbar sein: Hier bei der Lebensmittellieferung. (Bild: Rinspeed)

Auf der kommenden US-Elektronikmesse CES (7. bis 10. Januar) wird die Schweizer Firma Rinspeed eine weitere Spielart ihres modularen Fahrzeugkonzepts Snap vorstellen. Auch bei der neuen Variante Metrosnap handelt es sich um ein autonom fahrendes E-Fahrzeug, das sich sowohl für den öffentlichen Nahverkehr als auch für vielfältige Transportaufgaben einsetzen lässt.

Wie schon die vorherigen Snap-Versionen setzt der Metropsnap auf einen im Fachjargon „Skateboard“ genannten Unterbau mit E-Antrieb. Dieser kann „Pods“ genannte Aufbauten mit unterschiedlichen Funktionen aufnehmen und transportieren.

Diese Modularität erlaubt völlig unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten. Neben Fahrgastzellen mit Bestuhlung sind auch Containeraufbauten denkbar. Damit könnte ein Metrosnap-Skateboard einerseits als Kleinbus für den Nahverkehr oder als autonomes Taxi eingesetzt werden.

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Anderseits könnte die Plattform zum Beispiel außerhalb der Pendler-Stoßzeiten auch eine Packstation an ihren Bestimmungsort bringen. Dank eines speziell entwickelten Wechselsystems ist das Abstellen beziehungsweise der Tausch von Pods in kurzer Zeit und ohne den Einsatz von Personal möglich.

Die unterschiedlichen Aufbauten sind jeweils mit Solarzellen und Batterien ausgestattet, welche auch den Strom zum Fahren liefern. Das Skateboard selbst ist ebenfalls mit einer Traktionsbatterie ausgestattet. Doch diese muss nicht ständig geladen werden. Während etwa eine geparkte Paketstation auf ihre Kunden wartet, lässt sie sich parallel mit den Strom für eine spätere Rückfahrt betanken.

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