Karosseriekonstruktion Ringstruktur bringt Sicherheit

Von Jürgen Klasing 4 min Lesedauer

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Stahl bringt’s immer noch: Audi zeigte bei den Aachener Karosserietagen die Karosseriekonstruktion des neuen A6. Besonders die Vielfalt der Antriebe macht zahlreiche kreative Anpassungen an der Karosserie nötig.

Die Rohbaukarosserie zeigte die Stahlkonstruktion mit einem großen Front-Crash-System aus Aluminium und den optimierten Verstärkungen in den Türen.(Bild:  Jürgen Klasing)
Die Rohbaukarosserie zeigte die Stahlkonstruktion mit einem großen Front-Crash-System aus Aluminium und den optimierten Verstärkungen in den Türen.
(Bild: Jürgen Klasing)

Der neue Audi A6 Avant ist nun endgültig in der Oberklasse angekommen: In der Länge misst er 4.999 Millimeter, in der Breite 1.875 Millimeter und in der Höhe 1.472 Millimeter. Sein Radstand beträgt jetzt 2.927 Millimeter. Je nach Antriebskonzept erreicht der A6 eine Leermasse von 1.865 bis 2.075 Kilogramm, bei der Variante mit Plug-in-Hybrid sogar 2.240 Kilogramm.

Um mit der jeweiligen Motorisierung eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, haben die Audi-Ingenieure die Karosserie aerodynamisch und topologisch optimiert und einen cw-Wert von 0,25 erreicht. Dazu wurden zahlreiche Maßnahmen wie zum Beispiel die aktiven Frontkühlerjalousien, der Dachheckspoiler und ein aerodynamisch gestalteter Unterboden mit Abdeckungen und Luftleitblechen umgesetzt. Dadurch soll ein optimaler Luftstrom des Fahrtwinds im Motorraum und auch beim Umströmen der Karosserie erzielt werden.