AVP: Auch in turbulenten Zeiten erfolgreich
Die Deggendorfer VW-Autohausgruppe AVP trotzt den widrigen Zeiten
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Dank des strategischen Weitblicks und der zahlenorientierten Vorgehensweise des Unternehmers Franz Xaver Hirtreiter hat sich die AVP bis heute zu einer der erfolgreichsten Händlergruppen Deutschlands entwickelt. Innerhalb von nur elf Jahren hat es der gelernte Journalist und ehemalige Verleger der Passauer Neuen Presse, Franz Xaver Hirtreiter, geschafft, aus einem simplen „Steuersparmodell“ ein ganzes Autohausimperium mit Händler- und Werkstattvertretungen der Marken VW, Audi, Seat, Skoda, Suzuki und Porsche in Niederbayern zu errichten. So ist die Gruppe heute in Deggendorf, Plattling, Dingolfing, Landau, Landshut, Regen, Zwiesel, Viechtach, Rosenheim, Altötting und Burghausen vertreten.
Diese Aufbauarbeit trotz angespannter Automobilkonjunktur verdankt Hirtreiter auch seinem Gesellschafter, der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich. „Mit der Aufnahme der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich mit 25 Prozent ins Unternehmen vor elf Jahren habe ich die beste unternehmerische Entscheidung meines Lebens getroffen“, gesteht Hirtreiter. Allerdings sagt er: „Wenn unsere Zukäufe schiefgegangen wären, hätte jede Bank irgendwann Schluss gemacht.“ Die AVP habe die „beste Bank der Welt“. „Wir konnten unseren Gesellschafter überzeugen, dass es sich lohnt, durchzuhalten“, betont Hirtreiter.
Befragt nach dem Erfolgsrezept für seine Autohausgruppe, meint der Vollblutunternehmer: „Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Wenn man sich in diese Branche begibt, muss man bereit sein, seinen Weg zu Ende zu gehen.“ Zwar habe auch Hirtreiter in den vergangenen elf Jahren bisweilen an seiner Entscheidung, in die Autobranche zu investieren, gezweifelt. „Aber ich bereue nichts“, betont der Unternehmer. Er sei trotz Krisengejammer zufrieden. Strategisch habe er die richtigen Dinge zur richtigen Zeit gemacht und somit die angepeilten Ziele bisher immer erreicht.
„Wir befinden uns auf einer schnurgeraden Autobahn und wissen genau, wo wir hin wollen“, so Hirtreiter. Dank der staatlichen Umweltprämie sei es der AVP Automobilgruppe gelungen, 2009 ein Rekordergebnis zu erzielen, obwohl sie mit Audi und Porsche zwei „Nicht-Prämien-Marken“ im Portfolio habe.
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