B2B-Börse Karach kooperiert mit Bezahl.de

Schlanke Prozesse und transparentes Remarketing

| Autor: Silvia Lulei

Die B2B-Plattform Karach und Bezahl.de arbeiten zusammen. Deren Geschäftsführer Christian Wiegel (li.) und Lasse Diener wollen den Autohandel so einfach und transparent wie möglich machen.
Die B2B-Plattform Karach und Bezahl.de arbeiten zusammen. Deren Geschäftsführer Christian Wiegel (li.) und Lasse Diener wollen den Autohandel so einfach und transparent wie möglich machen. (Bild: Karach)

Bezahl.de kooperiert mit der B2B-Gebrauchtwagenplattform Karach. Lasse Diener, CEO von Bezahl.de, verfolgt das gleiche Ziel wie Christian Wiegel, Geschäftsführer von Karach: „Wir wollen das Geschäft für unsere Kunden vereinfachen.“ Karach-Nutzer erhalten ab sofort Sonderkonditionen bei Bezahl.de: einmalige Set-up-Gebühr 490 statt 990 Euro, monatliche Gebühr 25 statt 90 Euro und Gebühr pro Zahlung fünf statt acht Euro.

Wiegel ist überzeugt von den automatisierten Buchhaltungsprozessen, dem Echtzeit-Bezahlstatus für alle Forderungen und dem Bezahlprozess mit spezialisierten Zahlungsarten: „Das passt hervorragend zu uns.“

Die Plattform Karach wurde ursprünglich als Restwertbörse für die Autohandelsgruppe AMAG mit Sitz in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein entwickelt. Christian Wiegel, Geschäftsführer von Karach, war bis Ende 2018 bei der AMAG (zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung AMAG Retail & Leiter Region Zürich) beschäftigt und brachte die 70 Retailbetriebe der Autohandelsgruppe dazu, ihre B2B-Ware unter Autobid.ch insgesamt 400 Aufkäufern anzubieten. Jetzt soll das in der Schweiz erprobte System auch in Deutschland Fuß fassen. Interessenten hat Wiegel bereits gewinnen können: unter anderem Dat Autohus, das Volkswagen-Zentrum Dresden, Gottfried Schultz und MTS Automobile. Kürzlich hat auch der Volkswagen- und Audi-Händlerverband eine Empfehlung für Karach ausgesprochen.

Selbsterklärendes System

Wiegel ist sich sicher, dass die Funktionen der Auktionsplattform überzeugen. Youtube-Videos erklären anschaulich, wie Fahrzeuge angelegt werden (auch per Spracherkennung möglich). Übrigens müssen mindestens 75 Prozent der Fahrzeugdaten erfasst und mindestens acht Bilder angelegt sein; sonst gehen die Fahrzeuge nicht online. Das Ganze soll binnen weniger Minuten vonstatten gehen und mehr oder weniger selbsterklärend sein – inklusive des Einspielens der VIN-Daten, eines Gutachtens und Fotos.

Auf der Auktionsplattform Karach gibt es keine Mindest- oder Ausrufpreise. Wer ein Fahrzeug haben möchte, gibt den Preis ab, den er bereit ist zu zahlen. „Bei uns gibt es nur echte Marktpreise“, sagt Wiegel. Natürlich könne ein Anbieter den Verkauf ablehnen, wenn ein Gebot überhaupt nicht seinen Vorstellungen entspreche. Eine Auktion dauert zwischen 30 Minuten und sieben Tagen.

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