BMW baut neues Werk in Ungarn

Neuer Leiter im Stammwerk München

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: BMW)

BMW investiert eine Milliarde Euro und baut ein neues Werk in Ungarn. Wie der Autobauer mitteilte, wird die neue Produktionsstätte nahe der Stadt Debrecen eine Kapazität von bis zu 150.000 Fahrzeugen jährlich haben. 1.000 Arbeitsplätze sollen entstehen.

„Jedes Automobilwerk der BMW Group in Europa wird zukünftig auch elektrifizierte Fahrzeuge produzieren. Auch am neuen Standort in Ungarn werden wir Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und elektrifiziertem Antrieb auf einem Band bauen können“, sagte Produktionsvorstand Oliver Zipse laut Mitteilung.

Ausschlaggebend für die Standortwahl sei die sehr gute Infrastruktur mit einer entsprechenden logistischen Anbindung sowie die Nähe zum Lieferantennetzwerk und die qualifizierten Arbeitskräfte vor Ort.

„Nach hohen Investitionen in China, Mexiko und den USA stärken wir nun den Standort Europa und damit die globale Balance unserer Produktion zwischen Asien, Amerika und Europa“, sagte BMW-Chef Harald Krüger. Der Hersteller investiert auch in seine anderen europäischen Produktionsstandorte. „Allein im Jahr 2018 fließen über eine Milliarde Euro in die deutschen Produktionsstandorte, um diese weiter zu modernisieren und auf die Elektromobilität vorzubereiten“, so Krüger.

Im Werk München gab es zuletzt einen Führungswechsel. Seit Mittwoch leitet Robert Engelhorn das Stammwerk des Autobauers. Der promovierte Ingenieur führte zuletzt mehrere chinesische BMW-Werke.

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