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BMW schiebt schnellem Duesmann-Wechsel den Riegel vor

| Autor: Christoph Seyerlein

Der geplante Wechsel Markus Duesmanns von BMW zu Volkswagen könnte sich in die Länge ziehen. Die Münchner machen bislang keine Anstalten, ihren bisherigen Einkaufschef vorzeitig freizugeben.

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Markus Duesmann soll aller Voraussicht nach neuer Audi-Chef werden.
Markus Duesmann soll aller Voraussicht nach neuer Audi-Chef werden.
(Bild: BMW)

Der Wechsel von Markus Duesmann von BMW zu Volkswagen könnte sich verzögern. Wie die „FAZ“ berichtet, macht der Münchner Autobauer derzeit keine Anstalten, seinem bisherigen Einkaufsvorstand vorzeitig die Freigabe zu erteilen. Wie vergangene Woche bekannt geworden war, plant Volkswagen wohl mit Duesmann als neuem Audi-Chef. Seinen Vertrag bei BMW hat der Manager bereits gekündigt, der Hersteller hat ihn daraufhin freigestellt.

Allerdings pochen die Münchner nun darauf, dass der 49-Jährige eine Wettbewerbsklausel beachtet, die in seinem Arbeitspapier mit BMW verankert ist. Diese besagt, dass Duesmann erst nach einer gewissen Zeit nach seinem Ausscheiden bei BMW zu einem Konkurrenten wechseln darf. So soll verhindert werden, dass er Firmengeheimnisse mit zum Wettbewerber nimmt.

Dem FAZ-Bericht zufolge dürfte Duesmann deshalb theoretisch erst im Oktober 2020 seinen Job als Audi-Chef in Ingolstadt antreten. Dass es tatsächlich so lange dauern wird, ist aber unwahrscheinlich. Für gewöhnlich einigen sich beide Parteien in einem solchen Fall auf einen früheren Übergang, auch BMW und Volkswagen sollen bereits verhandeln.

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