Zusammen mit dem Modelljahr 2008 gibt es beim noch frischen BMW X5 kleine Veränderungen. Die lange Zeit noch vom alten 7er BMW der Baureihe übernommenen Komfortsitze sind fortan mit neuen, größeren Aktivkopfstützen ausgestattet. Leider sind die Stützen in der zweiten Reihe nach wie vor zu klein und nicht weit genug auszuziehen.
Rückfahrkamera verbesserungswürdig
Dass eine Rückfahrkamera eine feine Sache ist, hat sich nicht erst seit Einführung einiger Einparkroboter herumgesprochen. Doch gerade wer die Kameras der asiatischen Konkurrenz sieht, ist von Bildschirm und Auflösung der süddeutschen Variante bitter enttäuscht. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs dauert es zu viel lang, ehe das Bild erscheint und für Sicherheit sorgt. Das ist unscharf und bei Dunkelheit oder Regen nahezu unbrauchbar. Wer die magischen Augen von Toyota, Audi, Lexus oder Cadillac sieht, weiß, dass es beim X5 auch die normale Einparkhilfe tut. Den Aufpreis von 420 Euro kann man sich getrost sparen.
Überhaupt dürfte der kleine Sechszylinder für die allermeisten Kunden mehr als ausreichend sein. Er hängt mit demselben Basistriebwerk eindrucksvoll am Gas und lässt in keinem Fahrzustand Wünsche nach mehr Leistung aufkommen. Die rund 50 Pferdestärken mehr Leistung lässt sich BMW mit mächtigen 7.000 Euro Aufpreis bezahlen. Der X5 3.0sd kostet mindestens 59.500 Euro. Die 7.000 Euro sind für nette Annehmlichkeiten wie beheizbare Ledersitze, Bildschirmnavigation und Keyless Entry gut aufgehoben. Im Vergleich zum schwächeren Diesel bietet der X5 3.0sd serienmäßig zusätzlich allein Sitzmemory, Wurzelholz und Xenonlicht.
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