Autohaus Köpper Es anders machen

Von Jens Rehberg 5 min Lesedauer

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Eigentlich ist es aus der Mode gekommen, den Kunden so wertzuschätzen, wie man es bei Köpper tut: mit Betreuung außerhalb der Öffnungszeiten und einer herzerwärmenden Fahrzeugübergabe.

Ein Motto bei Mercedes Köpper in Dorsten: „Verkauf nach Feierabend – wir sind vorne!"(Bild:  Rehberg/VCG)
Ein Motto bei Mercedes Köpper in Dorsten: „Verkauf nach Feierabend – wir sind vorne!"
(Bild: Rehberg/VCG)

Vor vier Jahren hat Geschäftsführer Markus Pettendrup sein Gebrauchtwagen-Geschäft grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt. Danach setzte sich das Team des Dorstener Mercedes-Service- und GW-Partners nur noch vierstellige Absatzziele, und auch Prozesse wurden angepasst. Ein zentraler Punkt der Neuausrichtung war zudem das Erschließen neuer Käufergruppen über Social Media. Mit Erfolg: Mittlerweile sind immerhin über ein Drittel der Köpper-Gebrauchtwagenkunden zwischen 22 und 35 Jahre alt. Wichtig dafür war allerdings auch, dass Pettendrup vor drei Jahren entschied, Ssangyong mit ins Angebot zu nehmen. Damals hatte Mercedes geplant, seine Einstiegsmodelle der A- und B-Klasse komplett aus dem Programm zu nehmen. 15 bis 20 Fahrzeuge des heute in KGM umbenannten Importeurs hat Köpper in der Regel im Bestand. „Die Familien, die wir sonst nie bekommen haben, kaufen jetzt bei uns.“

Insgesamt verkaufte Mercedes Köpper im vergangenen Jahr knapp 900 gebrauchte Pkw und Transporter. Etwa 70 Prozent des Pkw-GW-Absatzes machen sechs bis zwölf Monate alte „Junge-Sterne“-Wagen aus. Die restlichen 30 Prozent sind Inzahlungnahmen, Zukäufe und Junge Sterne bis sechs Jahre. Ältere Fahrzeuge verkauft Köpper in der Regel über Händlerbörsen. Die gebrauchten Transporter im Bestand des Autohauses sind meist zehn bis zwölf Monate alt. Für die Betreuung kleiner Flotten hat Köpper ein Team aufgebaut, um mehr Geschäft bei den lokalen Gewerbetreibenden zu erzielen.