Busching: Schnell mal tief reinschauen

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Mit einem Endoskop kann der Servicetechniker umständliche und eventuell nicht weiterverrechnungsfähige Demontagearbeiten zur Schadendiagnose vermeiden.

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Mit dem drehbaren Sondenkopf kann der Anwender direkt ohne Spiegel die vermuteten Schadstellen prüfen.
Mit dem drehbaren Sondenkopf kann der Anwender direkt ohne Spiegel die vermuteten Schadstellen prüfen.
(Bild: Busching)

Eine schnelle optische Kontrolle vieler Motorbauteile ist in den prall gefüllten Motorräumen aktueller Fahrzeuge oft nicht mehr möglich. Mit einem neuen Endoskop mit 2-Wege-Sonde von Busching kann der Anwender ohne große Demontagearbeiten verborgene Bauteile wie Ein- und Auslassventile prüfen und dadurch mögliche Fehldiagnosen vermeiden. Auch ein prüfender Blick in Hohlräume der Karosserie auf beginnende Korrosion oder unsachgemäße Instandsetzung von Unfallschäden gelingt mit dem Produkt.

Bei herkömmlichen Endoskopen für den Werkstatteinsatz kann der Sondenkopf meist nur in eine bestimmte Stellung gebogen werden. So gelingt es oft nicht ohne Weiteres, den Sondenkopf in die richtige Stellung (beispielsweise im Brennraum eines Motors) zu bringen. Der Blick zur Seite wird mit einem winzigen Umlenkspiegel ermöglicht. Dadurch verschlechtern sich allerdings Ausleuchtung und die Bildqualität; eine Änderung der Blickrichtung stellt hohe Ansprüche an das manuelle Geschick des Anwenders.

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Sondenkopf von außen drehbar

Bei dem neuen Endoskop „Pro3“ kann der Anwender den Sondenkopf von außen mit einem Einstellrad um 180 Grad nach links und rechts verdrehen. So gelingt laut Anbieter ein direkter Blick ohne Qualitätsverlust.

Das Bild kann er auf einem 3,5" (8,9 cm) großen, kratzfesten TFT-Farbbildschirm aus Glas mit einer QVGA-Auflösung (320 x 240) ansehen. Die Boost-Funktion des Grundgerätes ermöglicht eine elektronische Helligkeitsverstärkung. Mithilfe des Digitalzooms lässt sich das Bild 3- und 5-fach vergrößern. Auch eine Speicherung von Bildern (JPEG, 640 x 480) oder Videos (AVI, 640 x 480) mit Zeitstempel ist möglich. Auf der mitgelieferten SD-Speicherkarte kann der Anwender bis zu 25.000 Bilder oder entsprechende Videos sichern und bei Bedarf einem Kunden direkt auf dem Gerät, einem Fernseher oder am PC präsentieren.

Die Endoskopsonde (Schutzklasse: IP67) ist 4,5 Millimeter dünn und passt daher auch durch Glühkerzenbohrungen aktueller Dieselmotoren. Die Sonde hat ab dem Handgriff eine Länge von 1.500 Millimetern und ist insgesamt 3.000 Millimeter lang. Das Grundgerät kann bei Bedarf auch mit diversen anderen Sonden ausgestattet werden.

Das Endoskop kostet 1.037 Euro und ist nur im Fachhandel erhältlich.

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