Corvette-Museum: Erdloch verschluckt Autos

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Schock für Corvette-Fans: Im Corvette-Museum in Bowling Green im US-Bundesstaat Kentucky ist der Boden eingebrochen. Acht Fahrzeuge wurden dabei regelrecht verschluckt.

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(Foto: National Corvette Museum)

Als am Mittwoch um 5.44 Uhr Ortszeit die Bewegungsmelder im National Corvette Museum in Bowling Green anschlugen, waren keine Einbrecher am Werk. Stattdessen war der Schock für die kurz darauf eintreffenden Mitarbeiter groß: Ein rund zwölf Meter großes und etwa neun Meter tiefes Loch klaffte im Boden des so genannten „Sky Dome“, der im US-Bundesstaat Kentucky steht, und hatte acht Fahrzeuge verschluckt.

Glück im Unglück: Als sich der Boden öffnete, befanden sich weder Besucher noch Mitarbeiter in dem Museum. Es wurde also niemand verletzt. Dennoch ist der Schaden groß.

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Unter den verschütteten Modellen befanden sich zwei wertvolle ZR-1-Modelle, die im Besitz von General Motors waren. Die übrigen sechs betroffenen Fahrzeuge gehörten dem Museum selbst. Unter ihnen befanden sich auch die 1-millionste und die 1,5-millionste Corvette.

Wie genau das Loch entstand, ist noch unklar. In der Gegend befinden sich jedoch viele Höhlen. Geologen, die das Unglück untersuchten, gehen daher von einer unterirdischen Höhle aus, die einbrach. Die übrigen im Sky Dome befindlichen Modelle wurden inzwischen in Sicherheit gebracht.

Das Gebäude selbst hat keinen größeren Schaden genommen und soll schnellstmöglich repariert und wiedereröffnet werden. Auch mindestens zwei der verschütteten Fahrzeuge können möglicherweise gerettet werden.

Eine Überwachungskamera hat den Einsturz gefilmt. Sehen Sie selbst:

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