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Das Autohaus der Zukunft „einfach machen“ – Beresa zeigt, wie es geht

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Im sogenannten Autohaus der Zukunft in Münster vereint die Beresa-Gruppe digitale Prozesse mit persönlichem Kontakt zum Kunden. Mit seinem Ansatz punktete der Betrieb bei der Jury des Service Awards.

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Kundendienstleiter Andreas Hermes erklärt, wie über das Mercedes-Benz-System Xentry ein Schnellcheck der Fahrzeuge durchgeführt werden kann.
Kundendienstleiter Andreas Hermes erklärt, wie über das Mercedes-Benz-System Xentry ein Schnellcheck der Fahrzeuge durchgeführt werden kann.
(Bild: Schweitzer/»kfz-betrieb«)

Wie sich die norddeutsche Beresa-Gruppe das Autohaus der Zukunft vorstellt, zeigt sie eindrucksvoll an dem neu errichteten Mercedes-Benz-Partner-Standort in Münster. Auf knapp 40.000 Quadratmetern Fläche entstand 2015 ein Gebäudekomplex, den Christian Braje, Betriebsleiter Beresa Münster und Serviceleiter Pkw für die gesamte Gruppe, als „Laborwerkstatt“ beschreibt: „Unsere Ideen für Neuerungen probieren wir hier aus.“ Dass das Unternehmen inzwischen über das Versuchsstadium weit hinaus ist, stellte es der Jury für den diesjährigen Service Award bei einem Vor-Ort-Besuch vor Kurzem unter Beweis.

Neue Wege zu gehen, kann sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter herausfordernd sein. Das von der Geschäftsführung geprägte Motto „einfach machen“ zieht sich bei Beresa jedoch wie ein roter Faden durch die neuen Strategien, Ansätze und Konzepte.

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Die Werkstatt als Labor

Mit der Beresa-„Laborwerkstatt“ will das Autohaus beispielsweise Kunden durch digitale Prozesse – sowohl im Vorfeld durch Online-Terminvereinbarung als auch im Autohaus selbst – direkt und unkompliziert helfen. Gerade die Terminvergabe für Kunden war ein zentraler Aspekt für die Planung des Gebäudes und der dazugehörigen Prozesse. So erfasst eine Kamera bei der Einfahrt auf das Firmengelände das Kennzeichen des Kundenfahrzeugs – der Serviceberater ist auf diese Weise bereits informiert, noch bevor der Kunde das Gebäude betritt. Eine Service-Lane mit digitaler Anzeige führt den Kunden zum richtigen Tor der Dialogannahme.

Dennoch sind die Prozesse im internen Ablauf noch nicht vollständig digital – und das ist auch so gewollt. Christian Braje erklärt: „Wir sind noch nicht papierlos, versuchen aber möglichst viele Prozesse für unsere Kunden zu digitalisieren.“ Das Online-Terminierungssystem spielt hierbei eine große Rolle.

Service-Award-Preisverleihung auf der Automechanika

Von den guten Serviceleistungen von Beresa Münster konnte sich die Jury, bestehend aus Vertretern der Redaktion »kfz-betrieb« sowie der Sponsoren Continental, Loco-Soft und TÜV Nord, vor Ort selbst ein Bild machen.

Mit der gelungenen Mischung aus digitalen Serviceprozessen und persönlicher Kundennähe hat sich das Unternehmen einen Platz in den Top Ten des Service Awards gesichert. Die Verleihung des Service Awards findet am 13. September 2018 während der Automechanika in Frankfurt statt. Rund 250 Gäste aus der gesamten Automobilbranche werden dann gemeinsam mit Beresa Münster erfahren, welche Platzierung sie erreicht haben. Die Teilnahme am jährlich stattfindenden Service Award ist kostenlos und eine Anmeldung unter www.service-award.de möglich.

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