Drivelog vernetzt Mensch, Auto und Werkstatt

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Die Digitalisierung im Werkstattgeschäft schreitet immer schneller voran. Drivelog zeigte nun, wie Werkstätten am onlinebasierten Werkstattservicegeschäft teilhaben können.

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Der BMW im Burgsaal der Würzburger Marienfeste: Die Drivelog-Vertriebsleute Fabian Texdorf (li.) und Markus Holtz demonstrierten den Connector live.
Der BMW im Burgsaal der Würzburger Marienfeste: Die Drivelog-Vertriebsleute Fabian Texdorf (li.) und Markus Holtz demonstrierten den Connector live.
(Foto: Holz)

Das Werkstattportal Drivelog hat sein Onlineangebot umgestaltet und denkt die Werkstattvermittlung jetzt vom gewünschten Service her. „Wir haben Drivelog im Mai total umgekrempelt. Aus der reinen Werkstattsuche haben wir eine Servicesuche gemacht. Denn der Autofahrer sucht seltenst eine Werkstatt – der Autofahrer sucht meistens einen Service“, erklärte Fabian Texdorf den Teilnehmern des Drivelog-Partnertags in Würzburg die Neuausrichtung des Werkstattportals.

Seither gibt der Kunde zuerst seine gewünschte Serviceleistung ein. Dann schlägt ihm Drivelog Werkstätten vor, die diesen Service anbieten. „Dadurch verweilt der Autofahrer länger auf der Seite und wird gezielter zu Ihren Werkstätten geleitet“, so Texdorf weiter. Die Marktrelevanz von Drivelog spiegele sich in 16 bis 22 Millionen Suchanfragen pro Monat wider.

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Zentrale Neuerung der Veranstaltung war jedoch der anstehende Marktstart von „Drivelog Connect“, ein On-Board-Diagnose-Dongle samt App. Hier hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen: Die Partnertage sind traditionell keine Frontalveranstaltung, sondern eher als Arbeitskreis aufgezogen– die Menschen hinter dem Portal suchen ausdrücklich die Diskussion mit den Teilnehmern. Daher zeigte das Team den Einsatz live an einem BMW. Die zugehörige App hat Drivelog auch kräftig nachgeschärft. Über die reine Fehlerdiagnose und Werkstattsuche hinaus bietet sie mittlerweile ein sehr differenziert einstellbares Fahrtenbuch und eine Serviceheft-Funktion. In die Entwicklung von App und Dongle flossen die Diagnosekompetenzen der Muttergesellschaft Bosch ein.

Angeregte Diskussion

Nach dem Praxisteil stellten sich Markus Holtz, Head of Sales Drivelog, und Fabian Texdorf, Junior Sales Manager, den Fragen des Publikums. Holtz verdeutlichte nochmals die offene Positionierung für alle Werkstätten im Markt. Drivelog habe zwar mit Bosch einen Weltmarktführer im Hintergrund. Das Portal steuere aber keineswegs bevorzugt Aufträge in die Bosch-Car-Service-Betriebe. Die Teilnehmerfrage nach dem Ranking beantwortete Fabian Texdorf mit dem Kundenbewertungssystem: Gute Bewertungen führten zu besseren Platzierungen auf der Seite. „Bei schwerwiegenden Endkundenbeschwerden nehmen wir einen Betrieb auch vom Portal“, stellte Markus Holtz abschließend fest.

Im letzten Teil der Veranstaltung gab Holtz noch einen Ausblick auf das Servicegeschäft der nächsten Jahre. Entscheidend sei, der Erste beim Kunden zu sein. Hier gebe das Portal den Werkstätten mit Drivelog Connect eine Chance, von der Bequemlichkeit der Kunden zu profitieren. Immerhin eigne sich der Stecker für etwa 70 Prozent der derzeitig betriebenen Fahrzeuge.

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