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Einschraubbüchse verhindert lockere Injektoren

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Die filigranen Halteschrauben von Injektoren verursachen in der Werkstatt oft Probleme – sie können beim Lösen abreißen oder das Gewinde beschädigen. Ein Reparaturset soll Abhilfe schaffen.

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Der Ausbohrsatz für abgerissene Injektorhalteschrauben spart Zeit.
Der Ausbohrsatz für abgerissene Injektorhalteschrauben spart Zeit.
(Foto: Hazet/ Thomas Stickdorn)

Hazet hat eine Alternative zur Instandsetzung des Injektorschraubengewindes im Zylinderkopf von Mercedes-Benz-CDI-Motoren auf den Markt gebracht. Damit reagiert das Unternehmen auf die oft beim Öffnen abreißende serienmäßige Dehnschraube. Alternativ wird auch das Gewinde im Zylinderkopf beschädigt. Dadurch ist eine dauerhafte Verschraubung nicht mehr möglich. Der Injektor kann sich im Lauf der Zeit lösen und undicht werden.

Bisher musste der Monteur in solchen Fällen mindestens den Ventildeckel demontieren und oftmals auch den Zylinderkopf erneuern. Dieser Mehraufwand ist mit dem Reparaturset 4797/10 nicht mehr nötig.

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Es besteht aus zwei Spezialbohrern mit Tiefenanschlag, einer Bohrerführung und einem Linksgewindeschneider für die verwendeten Gewindebüchsen. Spezieller Clou dabei ist das neue Verankerungsgewinde M8x1 der Büchse im Zylinderkopf. Es ist als Linksgewinde ausgeführt. Dadurch wird es bei einem erneuten Wechsel der Schraube nicht mit ausgedreht und garantiert dauerhaften Festsitz im Zylinderkopf.

Das Reparaturset ist in einer Plastikbox mit Schaumeinlage aufgehoben und laut Hersteller noch bis zum 28. Februar 2015 zum Aktionspreis von 209 Euro erhältlich.

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