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Erster deutscher Polestar-Space öffnet seine Pforten

Autor: Julia Mauritz

Die Moll-Gruppe investiert in die Premium-Elektromarke: Angesiedelt ist der weltweit 20. Polestar-Space direkt in der Firmenzentrale des Mehrmarkenhändlers in zentraler Lage in Düsseldorf.

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Die Moll-Gruppe eröffnet den ersten Polestar-Space in Deutschland am 21. August – pünktlich zum Marktstart des Polestar 2.
Die Moll-Gruppe eröffnet den ersten Polestar-Space in Deutschland am 21. August – pünktlich zum Marktstart des Polestar 2.
(Bild: Polestar)

19 Polestar-Spaces gibt es weltweit bereits. Der 20. und zugleich erster Standort in Deutschland öffnet seine Pforten am 21. August – pünktlich zum Marktstart des vollelektrischen Modells Polestar 2. Der Betreiber des Stores ist die Moll-Gruppe. Die Düsseldorfer Autohausgruppe, die insgesamt zehn Fabrikate vertreibt, darunter auch Volvo, siedelt den jüngsten Polestar-Space direkt in ihrer Firmenzentrale in der Berliner Allee an.

In dem 350 Quadratmeter großen Store will Moll fünf frisch ausgebildete Automobilkaufleute der Gruppe beschäftigen, die für die Kundenberatung und die Organisation der Probefahrten zuständig sein werden.

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Bis Ende des Jahres will Polestar insgesamt 50 dieser Markenerlebniscenter aufbauen. Davon sind sieben Standorte für Deutschland geplant: Neben Düsseldorf sieht die elektrische Performance-Marke Potenzial in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. In allen sechs Städten sollen die Stores noch 2020 eröffnen.

Die Polestar-Spaces dienen dabei nicht als klassische Vertriebsstützpunkte: Der Verkauf wird wie beim Wettbewerber Tesla komplett digital abgewickelt. Die Kunden können sich in den Showrooms, die sich durch ein extrem reduziertes Innenraumdesign auszeichnen, vielmehr von Produktexperten beraten lassen; sie können die Fahrzeuge im Showroom in Augenschein nehmen und diese auf Wunsch auch Probe fahren. Thomas Ingenlath, CEO von Polestar erklärt: „Wir möchten das Gesicht des Automobilhandels verändern und die Beziehung der Kunden zu ihrem Automobilhersteller neu definieren.“

Postleitzahl-abhängige Vergütung

Ebenfalls neu gedacht ist das Entlohnungsmodell in den Stores: Die Polestar-Partner erhalten nicht nur beim Verkauf eines Modells vor Ort eine Vergütung, sondern werden zusätzlich auch über ein Postleitzahl-abhängiges System entlohnt. Dabei ist es unwichtig, ob der Kunde tatsächlich im Polestar-Space war. Kauft er online selbst innerhalb des festgelegten Bereiches, wird der Verkauf automatisch dem nächstgelegenen Store zugerechnet.

Angesiedelt sind sämtliche Polestar-Spaces in bester Innenstadtlage: „Wir waren bei der Auswahl der Standorte sehr wählerisch und bringen auch Erfahrungen aus den erfolgreichen Eröffnungen mit. Im ersten Monat besuchten über 14.000 Menschen den Polestar Space in Oslo “, schildert Thomas Ingenlath. Alexander Lutz, Geschäftsführer Polestar Deutschland ergänzt: „Durch lokale Anlaufstellen erhoffen wir uns, noch mehr Leute anzusprechen und für die Elektromobilität zu begeistern.“

Hersteller garantiert Auslieferung der Autos noch 2020

Den Kunden, die den Plug-in-Hybriden Polestar 1 und den vollelelektrischen Polestar 2 jetzt online bestellen, garantiert der Hersteller eine Auslieferung noch in diesem Jahr. Polestar spricht von einem enormen Interesse am Tesla-Jäger Polestar 2, der preislich abzüglich aller Prämien und der Mehrwertsteuersenkung bei 48.440 Euro startet.

Die ersten in Düsseldorf angebotenen Testfahrten mit der Fließheck-Limousine, für die sich Interessenten online registrieren konnten, seien innerhalb weniger Stunden ausgebucht gewesen. Für die kommenden vier Wochen seien keine Kapazitäten mehr frei.

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin