Acea Europäischer Automarkt holt nur langsam auf

Quelle: dpa

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Im August und September erholte sich der europäischen Neuwagenmarkt leicht. Dennoch liegt die Zahl der Anmeldungen aufs bisherige Jahr gesehen um 9,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der EU-Neuwagenmarkt hat sich zuletzt leicht erholt.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Der EU-Neuwagenmarkt hat sich zuletzt leicht erholt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Automarkt in der Europa bleibt für Hersteller ein schwieriges Terrain. Zwar gab es im September im Jahresvergleich einen Anstieg der Pkw-Neuzulassungen um 7,9 Prozent auf 1.049.926 Fahrzeuge in den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien. Es war das zweite Plus in Folge, wie der europäische Herstellerverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte.

Dennoch bleiben die Anmeldungen damit nach den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt um 9,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Plus im September sei zudem vor allem auf den schwachen Vorjahreswert zurückzuführen, hieß es vom Autobauer-Lobbyverband. Vor einem Jahr hatte der Mangel an Elektronikchips die Produktion deutlich eingeschränkt.

Zuwächse auf den wichtigsten Märkten

In allen wichtigen Märkten gab es im September Zuwächse, insbesondere in Deutschland (+14,1 %), gefolgt von Spanien (+12,7 %), Frankreich (+5,5 %), Italien (+5,4 %) und Großbritannien (+4,6 %). Deutlich nach oben ging es bei den Marken des Volkswagen-Konzerns mit rund 196.000 Einheiten, was insgesamt gut einem Viertel mehr zugelassenen Autos entspricht. Darunter findet sich auch der Sportwagenhersteller Porsche mit einem ebenso starken Anstieg.

Vom Autobauer Mercedes-Benz wurden im September sogar 30,5 Prozent mehr Wagen zugelassen, was etwa 46.000 Fahrzeugen entspricht. Der BMW-Konzern ist lediglich auf ein Plus von 4,4 Prozent gekommen – aber lag mit 48.000 Einheiten dennoch weiter vor dem Rivalen aus Stuttgart. Die Opel-Mutter Stellantis verzeichnete nur ein Mini-Plus, die Renault-Anmeldungen gingen mit 85.000 Fahrzeugen sogar leicht zurück.

Größter Hersteller in den ersten neun Monaten war der Volkswagen-Konzern mit 1,7 Millionen Einheiten, gefolgt von Stellantis mit rund 1,38 Millionen Neuzulassungen und der Renault-Gruppe mit 711.000 Fahrzeugen. Beliebteste Einzelmarke blieb jedoch VW mit etwa 741.000 Neuzulassungen.

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