Neues Werkstattportal Fabucarfix ist ab sofort scharf gestellt

Von Jakob Schreiner 2 min Lesedauer

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Das neue Werkstattportal Fabucarfix ist offiziell gestartet. Nach dem Aufbau eines Werkstattnetzwerks können Autofahrer nun ihre Servicebedürfnisse melden und direkt mit passenden Betrieben in Kontakt treten – sofern auch diese das möchten.

Freuen sich über den Start von Fabucarfix (v.l.): Peter Bredol, Detlef Peter Grün (beide ZDK), Hans-Jürgen Faul, Holger Parsch (Die Autodoktoren), Markus König (DAT), Lars Faust (FabuCar)(Bild:  DAT)
Freuen sich über den Start von Fabucarfix (v.l.): Peter Bredol, Detlef Peter Grün (beide ZDK), Hans-Jürgen Faul, Holger Parsch (Die Autodoktoren), Markus König (DAT), Lars Faust (FabuCar)
(Bild: DAT)

Das neue Werkstattportal Fabucarfix ist offiziell gestartet. Ab sofort können Autofahrer ihren Servicebedarf auf der Plattform melden, wie die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) am Donnerstag mitteilte. Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt der DAT, des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der Plattform Fabucar und der bekannten Autodoktoren. Die Plattform will den Werkstattservice für Endkunden erleichtern und die Betriebe gezielt mit passenden Anfragen versorgen.

Bereits im Sommer 2024 begann der Aufbau des Werkstattnetzwerks. 1.000 Betriebe sollten es werden, bevor es offiziell losgehen würde. Das Ziel hat man aber offenbar verfehlt, denn aktuell ist die Rede von mehreren Hundert Betrieben, die sich angemeldet haben. Diese mussten eine recht detaillierte Qualifizierung durchlaufen, in der ihre Ausstattung, ihr Fachwissen – beispielsweise über Elektrofahrzeuge oder Oldtimer – und weitere Kriterien geprüft wurden. Ziel ist es, dass nur Werkstätten mit passenden Kompetenzen für die jeweilige Anfrage kontaktiert werden.

Es sollen außerdem breit angelegte Medien- und Werbekampagnen unter anderem mit den Autodoktoren folgen. Sie sollen dafür sorgen, ein entsprechendes Auftragsvolumen zu generieren.

Autofahrer, die eine Reparatur oder Wartung benötigen, können auf www.fabucarfix.de ihre Fahrzeugdaten, eine Fehlerbeschreibung sowie ergänzende Bilder oder Videos hochladen. Diese Bedarfsanfrage wird an teilnehmende Werkstätten im definierten Umkreis weitergeleitet. Die erste Werkstatt, die eine Lösung anbietet und Kapazitäten hat, erhält den Zuschlag und tritt direkt mit dem Kunden in Kontakt. „Die Art und Weise, wie Werkstätten und Endkunden bei Fabucarfix zusammengebracht werden, ist neuartig. Und es profitieren beide Seiten“, erklärt Lars Faust, CEO von Fabucar.

Alles kann, nichts muss

„Durch die strukturierte Bedarfsmeldung inklusive aller notwendigen Fahrzeugdaten in Kombination mit Fotos und Videos wird den Werkstätten viel Telefoniererei erspart“, betont Peter Bredol, Geschäftsführer für Technik & Berufsbildung im ZDK.

Sobald ein Kunde seinen Servicebedarf meldet, werden die Werkstätten über E-Mail, Push-Notification oder eine spezielle Fabucarfix-Lampe auf dem Werkstattschreibtisch informiert. Die Betriebe können dann anonym entscheiden, ob sie mit dem Kunden in Kontakt treten möchten. Erst nach Zustimmung wird die Kommunikation über Chat oder Telefon ermöglicht. Markus König, Leiter der DAT-Produktlinie Reparaturkostenkalkulation, hebt hervor: „Mit einem Klick sehen die Werkstätten alle relevanten Informationen und können effizient entscheiden, ob sie den Auftrag übernehmen möchten.“

Auch der ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Detlef Peter Grün zeigt sich überzeugt: „Die Kommunikationswege zwischen Werkstatt und Kunden sind absolut überzeugend. Die Plattform macht den Austausch effizient und schützt gleichzeitig die Betriebe.“

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