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Fahrzeugtechnik: Der letzte Golf?

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

In die achte Generation seines Bestsellers packt Volkswagen alles hinein, was die Technikpalette des Konzerns hergibt – darunter fünf unterschiedliche Antriebskonzepte. Für die Werkstätten dürfte aber eine andere Neuheit noch wichtiger sein.

Der neue Golf ist digital vernetzt und lässt sich beispielsweise mit einer Smartphone-App öffnen und schließen.
Der neue Golf ist digital vernetzt und lässt sich beispielsweise mit einer Smartphone-App öffnen und schließen.
(Bild: Volkswagen AG)

Immer neue SUVs knabbern an seinen Zulassungszahlen, der elektrische ID 3 wird gar zum neuen Volkswagen schlechthin ausgerufen: schwere Zeiten für den Golf. Die achte Generation ist möglicherweise seine letzte, ganz sicher aber eine seiner wichtigsten, denn sie zeigt die Kunst der deutschen Automobilentwickler noch einmal in höchster Vollendung. Hier ein Überblick:

  • Antriebskonzepte: Otto- und Dieselaggregat, 48-Volt-Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid und Erdgasmotor
  • Vernetzung: Kommunikation mit der Umgebung (Car2X) per Online Connectivity Unit
  • Digitales Cockpit: zwei Bildschirme und ein Head-up-Display
  • Sprachsteuerung: mit integrierter „Alexa“-Sprachassistentin
  • Fahrerassistenz: automatisiertes Lenken, Gasgeben und Bremsen bis 210 km/h

Das Design des Wolfsburgers hat sich wie üblich nur wenig geändert, der Wagen ist sofort als Golf zu erkennen. Mit gut 4,28 Metern ist er nur rund 20 Millimeter länger als der Vorgänger, Höhe und Breite unterscheiden sich ebenfalls kaum. Gut, dass VW das allgegenwärtige Karosseriewachstum nicht mitmacht.