Acea Fast ein Fünftel mehr europäische Neuzulassungen im Mai

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Der Neuwagenmarkt in den europäischen Märkten hat weiterhin Rückenwind. Die Lage scheint sich schrittweise zu normalisieren. Die Neuzulassungen steigen auf das stärkste Mai-Ergebnis seit 2019.

(Bild:  Rehberg / »kfz-betrieb«)
(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Das Wachstum des europäischen Automarktes hat sich im Mai fortgesetzt. Mit einem Plus von 18,2 Prozent wurden im vergangenen Monat 1,122 Millionen Autos neu zugelassen, wie der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Es sei der zehnte Monat infolge gewesen, in dem mehr Fahrzeuge verkauft wurden als im Vorjahresmonat. Damit liegt der Wert knapp über dem Mai-Ergebnis des Jahres 2021 (1,083 Millionen Einheiten). Vor vier Jahren waren allerdings noch 320.000 Einheiten mehr im Mai zugelassen worden.

Vor allem die Automärkte in Italien (+23,1 %), Deutschland (+19,2 %) und Großbritannien (+16,7 %) belebten sich im Mai 2023 merklich. In den Efta-Staaten Norwegen, Island und der Schweiz kletterten die Neuzulassungen im Schnitt um 16,4 Prozent. In einigen mittleren Märkten stiegen die Zulassungszahlen dagegen deutlich, etwa in Portugal (+54,6 %), in Belgien (+42,5 %) oder in den Niederlanden (+41,6 %). Rückläufig war der Markt einzig in Ungarn (-11,2 %) und in Malta (-18,4 %).

Die Zahl der Neuanmeldungen von Elektroautos zog überproportional deutlich um rund 65,6 Prozent auf 170.400 Stück an, ihr Anteil an allen Neuzulassungen wuchs um fast vier Prozentpunkte auf 15,2 Prozent. Die Neuzulassungen von Plug-in-Hybriden stiegen dagegen europaweit nur marginal um 0,8 Prozent auf 81.400 Einheiten.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres lagen die Neuzulassungen mit gut 5,32 Millionen Fahrzeugen 17,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Zuvor waren die Produktion und die Verkäufe der Autobauer lange vor allem durch das Fehlen von Elektronikchips und anderer Teile gebremst worden.

Aus Sicht der Unternehmensberatung EY entschärft sich der Teilemangel in der Industrie weiter. „Die Lage normalisiert sich und die Lieferzeiten sinken weiter“, erwartet Automobil-Experte Peter Fuß. Aus seiner Sicht werde sich die Neuwagen-Situation im weiteren Jahresverlauf stetig normalisieren. Dabei werde das Vor-Corona-Niveau zwar nicht erreicht, „zum Jahresende hin sollte die Lücke aber deutlich kleiner geworden sein“.

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