Firestone erwacht aus dem Tiefschlaf

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Harvey Firestone: Kumpel von Henry Ford

„Wir haben jahrelang überhaupt nichts für die Marke getan“, dieses Bekenntnis des europäischen Bridgestone-Managements war während der Produktpräsentation des Multihawk immer wieder zu hören. Dabei handelt es sich bei Firestone um eine der ältesten Reifenmarken der Welt. Im Jahr 1900 von Harvey Firestone gegründet, wurde das Unternehmen 1906 zum Haus- und Hoflieferanten des schnell wachsenden Ford-Konzerns – die beiden Firmenpatriarchen waren auch freundschaftlich verbunden.

Firestone saß ebenso wie sein Hauptkonkurrent Goodyear in Akron im US-Bundesstaat Ohio und entwickelte sich in den nächsten Jahrzehnten zu einem der größten Reifenhersteller der Welt. In den 80er Jahren geriet das Unternehmen allerdings in wirtschaftliche Schieflage und wurde vom japanischen Konkurrenten Bridgestone übernommen.

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Die fast 100-jährige Partnerschaft mit Ford fand ihr jähes Ende in einer der größten Reifen-Rückrufaktion der Geschichte. Im Jahr 2000 machte der Geländewagen Ford Explorer durch eine große Zahl von Reifen-Versagensfällen Schlagzeilen, die auf die Qualität der verwendeten Firestone-Produkte zurückgeführt wurden. Dadurch musste das Unternehmen in den USA Millionen von Reifen zurückrufen.

In Europa ist die Marke Firestone vor allem als preisgünstiges Quality-Fabrikat des Bridgestone-Konzerns bekannt. Mit der „Revitalisierungskampagne“ 2015 und einem modernen Line-up, zu dem neben dem Multiseason unter anderem der ebenfalls neue Sommerreifen Multihawk 2 sowie der SUV-Typ Destination gehören, soll Firestone seine Verkäufe in Europa in Zukunft deutlich ausbauen.

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